Die Zahlen des VW-Konzerns haben es schon angedeutet, die Lage ist ernst und vor allem die Premiummarken befinden sich voll in der Krise. So auch Audi, die mit einem heftigen Gewinneinbruch von 87 Prozent nur noch knapp im Plus waren.
95 Millionen Euro hat Audi im dritten Quartal verdient, der Abwärtstrend steuert auf rote Zahlen zu. Damit rechnet Audi in diesem Jahr nicht, aber man hat die Prognose für 2026 nach unten korrigiert. Es seien „herausfordernde Marktbedingungen“.
Audi: China und USA sind das Problem
In Deutschland und Europa tritt man mehr oder weniger auf der Stelle und konnte ganz leicht wachsen, in den USA und China rauschte die Nachfrage nach Audi in diesem Jahr aber weiter nach unten. Und man verkauft auch weniger Elektroautos.
Bisher konnte Audi nur 143.748 Elektroautos in diesem Jahr verkaufen und man merkt, dass der Fokus der VW-Premiummarken wieder auf dem Verbrenner liegt und man sich im Management vermutlich jetzt „die gute alte Zeit“ zurückwünscht.
Jetzt heißt es also noch mehr Verbrenner, noch mehr Nische, noch mehr sparen und hoffen, dass man 2027 übersteht und sich die jetzigen Maßnahmen spätestens ab 2028 auszahlen. Man sei auf dem richtigen Weg, so Audi. Doch von einem „Vorsprung durch Technik“ ist nichts zu sehen, das ist ein „Absturz ohne Technik“.
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