Audi kämpft um die Zukunft eines Standorts
Die Diskussionen rund um die Werksschließungen bei VW halten an und für einen Standort hat man bereits eine Lösung gefunden – wenn auch nicht mit PKWs. Ein Standort will eine Zukunft im VW-Konzern haben und das auch noch mit Autos.
Wir sprechen hier über das Audi-Werk in Neckarsulm, welches ein „tragfähiges Zukunftsbild“ bekommen soll, so der Audi-Chef. Aber der Standort verliert bald das Flaggschiff, denn es gibt keinen neuen A8 mehr, und die Kosten sind viel zu hoch.
Ob der Standort von Audi eine Zukunft hat, hängt also davon ab, ob man ein neues Modell für Neckarsulm bekommt und ob man die Kosten senken kann. Alexander Reinhart hat in der Automobilwoche betont, dass KI eine Hilfe sein könnte, um die Produktionskosten, in Kombination mit einer Auslastung des Werks, zu optimieren.
Doch neue und innovative Techniken kosten Geld und Zeit und sollte man den Q4 nicht bekommen, wäre das für die Zukunft sicher das Aus. Der neue A2 wird zum Beispiel in Ingolstadt selbst gefertigt, dieser Standort hat also Priorität für Audi.
Die kommenden Wochen und Monate werden entscheidend für den Standort von Audi. Am Ende wird es aber, sofern der VW-Konzern sich nicht wieder steigern kann (wovon man nicht ausgeht) irgendwo immer einen Verlierer geben. Und wenn Neckarsulm es schafft, dann wird man im Konzern an anderer Stelle kürzen müssen.
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