Das neue Elektroauto von Audi bringt eine Besonderheit mit

Audi kündigte den vollelektrischen A2 vor wenigen Tagen an und wird ab Herbst die Bestellbücher öffnen. Die Produktion ist aber schon heute angelaufen und das neue Elektroauto wird in Ingolstadt selbst gefertigt. Und es bringt eine Besonderheit mit.

Von der Planung bis zur Serie sind 21 Monate weniger vergangen, als das bisher der Fall war. Also fast zwei volle Jahre. Daher war noch vor kurzer Zeit der Q4 die elektrische Basis im Lineup, die Entscheidung für den A2 ist noch gar nicht so alt.

Die Produktion für den neuen A2 wurde im Vorfeld optimiert und ist nicht mehr so komplex, wie Audi behauptet, außerdem setzte man viel auf die Entwicklung in der Cloud und nutzte KI als Hilfe. Audi sagt aber nicht, wie lange man genau benötigte.

In der Branche ist aber immer wieder von „China Speed“ zu hören, denn dort ist die Entwicklung und Fertigung schon deutlich schneller als bei uns. Wobei man auch erwähnen muss, dass die Standards nicht so hoch wie in Europa angesetzt sind.

Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn der A2 immer noch ein teures Auto bleibt und einen Baukasten (MEB+) von VW und anderen „preiswerteren“ Marken nutzt. Ich bin gespannt, wie gut er sich verkaufen wird.


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  1. Hans 🏅

    Sieht genauso hübsch aus wie Walter Whites Auto aus Breaking Bad.

  2. René H. 🔱

    Also gut zwei Jahre Entwicklungszeit für einen „Hut“ auf dem MEB+. Man kann auch sagen, die Kollegen bei VW, Cupra und Skoda waren schneller.
    Die erwähnten Chinesen brauchen für ein komplett neues Auto (ohne vorhandene Plattform) weniger als zwei Jahre. Aber, wie erwähnt, mit geringeren Standards, v.a. Testumfängen, was aber auch für Effizienz sprechen kann und nicht für Nachlässigkeit.

    1. Ande 🪴

      Genau die Testumfänge bzw. die negativen Resultate dieser immer kürzeren Entwicklungszyklen werden jetzt auch der chinesischen Führung zu unheimlich. Da wird jetzt gerade dran geschraubt. Gibt mit da reichlich haarsträubende Unfälle.

      Sehe das in meinem beruflichen Umfeld ebenfalls. Die Kollegen in China sind unheimlich schnell und die Kalkulationen im Vergleich zu Europa auch viel günstiger. Geht es aber in die technische Tiefe, werden in Deutschland entwickelte Standards mal eben in einem fahrlässigen, jugendlichen Leichtsinn geändert oder angepasst. Nach dem Motto „wird schon klappen“. Klappt auch häufig, aber nicht immer. Und dann brennt, im warsten Sinne des Wortes, die Hütte. Viel try and error.

  3. ChrisH 🏅

    Was ist jetzt die Besonderheit die der A2 mitbringt? Das er schneller entwickelt wurde?

  4. gast 🌀

    Wenn man mal das ganz grobe Schätzeisen rausholt, dann haben da ca. 200 FTE mit AG Kosten von 10.000€ im Monat ganze 21 Monate nicht an dem Auto gearbeitet. Damit startet der A2 mit einem Kostenrucksack, der schlanke 42m€ leichter geworden ist. Nur Personal, keine Erprobungs- und Prototypenkosten.

    Bei den preisen sollte da also auch mal gut was hängen bleiben

  5. Dom 🌀

    Wenn dem so ist, kann man Audi da auch mal gratulieren. Mehr Effizienz schadet nie.

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