BMW: Gewinn und Nachfrage brechen massiv ein

Nach den Meldungen der letzten Wochen und vor allem der Nachricht mit dem Stellenabbau kommt die heutige Meldung der Geschäftszahlen nicht überraschend.

Im letzten Quartal sank die Nachfrage nach Autos von BMW um 5 Prozent und man kam nur noch auf 590.947 Einheiten (mit MINI und Rolls-Royce). In Europa und den USA läuft es gut, der Knackpunkt ist, und das kann sich jeder schon denken, China.

Hier ging es im ersten Halbjahr über 20 Prozent nach unten und im zweiten Quartal sogar über 30 Prozent, die Abhängigkeit vom chinesischen Markt wird langsam ein massives Problem für deutsche Premiummarken. Da hilft es auch nicht, dass man außerhalb von China gut wächst, es ist und bleibt eben der größte Automarkt.

Elektroautos von BMW brechen ein

Aber man merkt bei BMW auch den Hochlauf der Neuen Klasse, denn bisher haben die vollelektrischen Modelle die Zahlen gerettet, im ersten Halbjahr sind aber auch diese über 7 Prozent eingebrochen (204.295 Einheiten im ersten Halbjahr 2026).

Der Gewinn von BMW rauschte über ein Drittel nach unten und der neue BMW-Chef Milan Nedeljković übernimmt die Münchner zum Start ihrer großen Krise.

Zölle, der Nahe Osten, regulatorische Anforderungen, Wechselkurse, er nennt viele Probleme in seiner Rede, aber das Kernproblem spricht er nicht an, das ist China.

Da ist sie also, die vom Management der deutschen Autokonzerne immer mal wieder angekündigte Krise, die durch externe Faktoren noch härter zuschlägt, als es viele vermutet haben. Der Markt befindet sich seit einer Weile in einer Disruption und diese wird noch eine Weile anhalten. Und auch BMW ist jetzt im Krisenmodus.


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  1. Carlo 🔅

    Hier muss der Staat unterstützend eingreifen und die Autoindustrie mit umfangreichen Milliardenhilfen fördern.

    Ich befürworte die Einrichtung eines staatlichen Treuhandfonds speziell für die Autoindustrie. Dieser könnte beispielsweise durch eine zusätzliche, zweckgebundene Steuer finanziert werden, die von allen Bürgerinnen und Bürgern getragen wird.
    Auf diese Weise ließen sich notwendige Investitionen sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche langfristig stärken.

    1. Heiko Dröse ☀️

      genau👍🏼 – aber natürlich nur für hübsche Autos, nicht für diese hässlichen BMW`s , und bitte das Ganze nicht subjektiv betrachten, da mein Geschmack der entscheidende ist 😉

    2. Philipp 🔆

      Ich finde es auch sehr gut, dass die Gewinne der fetten Jahre in die privaten Taschen einiger weniger geflossen sind und jetzt wo deren Missmanagement Früchte trägt sollten wir dringend als Gesellschaft diese Firmen retten.
      Die Boni und Renditen müssen gesichert werden.

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