BMW M3: So will BMW die Verbrenner-Fans zum Elektroauto locken

BMW plant für 2027 einen elektrischen M3 und somit das erste echte M-Modell mit einem vollelektrischen Antrieb. Bis zu 1.000 PS stehen im Raum, Leistung ist also kein Problem, aber Sylvia Neubauer hat bei Autocar betont, dass sich die Elektro-Version wie der Verbrenner fahren soll, es geht nicht nur um die Beschleunigung.
Der vollelektrische BMW M3 „bleibt der BMW M DNA treu“ und man wird einigen M-Kunden die Möglichkeit geben, dass sie den M3 mal als Elektroauto fahren, das wird sicher viele überzeugen, so Sylvia Neubauer. Es geht darum, dass „man die Menschen in das Auto bekommt“, denn nur so kann man sie davon überzeugen.
Eine Erfahrung, die ich auch schon oft gemacht habe. Beschleunigung, Tiefpunkt, Rekuperation, Ruhe (wenn man will), viele Skeptiker (natürlich nicht alle) lassen sich bei einer Fahrt überzeugen, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier und viele Kunden sind bei neuen Dingen (vor allem in Deutschland) einfach nur „dagegen“.
Es gibt sogar eine Partei, die mit diesem Prinzip ohne Konzept erfolgreich ist.
BMW M3 als Elektro und Verbrenner
Doch der Verbrenner bleibt und wird auch bald Teil der „Neuen Klasse“, nur eben mit der alten CLAR-Plattform, die man weiter optimiert. Der elektrische M3 nutzt die ganz neue Elektro-Plattform und basiert auf dem neuen BMW i3. Preislich soll der elektrische BMW M3 übrigens in etwa auf dem Level des Verbrenners liegen.
BMW geht es darum, dass der Kunde „die Wahl“ habe, welchen Antrieb er will und „ein BMW M3 sei immer ein BMW M3, egal mit welchem Antrieb“. Schauen wir mal, was die Kunden nächstes Jahr bevorzugen. Ich vermute, dass der Verbrenner noch vorne liegen wird, bin aber auf den Anteil des elektrischen BMW M3 gespannt.
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Sie wollen also Hyundai kopieren (wie Porsche auch)?
Fake-Getriebe, künstliche Zugkraftunterbrechungen, Proll-Sounds und so’n Quatsch sollten deutlich extra kosten (und werden es sicher auch).
Dein Verweis auf unsere deutsche „Dagegen-Kultur“ trifft es auf den Punkt. Stelle ich in meinem privaten Umfeld auch immer wieder fest. Und genau wie du es bescheibst: wenn die Leute selber mal die praktischen Erfahrungen machen, dreht sich bei einigen die festgefahrene Meinung.