Der Carsharing-Anbieter teilAuto startet 2026 als Genossenschaft und öffnet die Beteiligung für Interessierte.

Das mitteldeutsche Unternehmen hat nach eigenen Angaben als erste GmbH dieser Größenordnung in Deutschland den Formwechsel zur Genossenschaft vollzogen. Rund 100.000 Privat- und Geschäftskunden nutzen mehr als 2.200 Fahrzeuge in 30 Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Genossenschaftsmodell bei teilAuto stärkt Mitgliederprinzip

Ab dem 1. Mai 2026 können sich Interessierte mit Anteilen zu je 300 Euro beteiligen. Jedes Mitglied erhält unabhängig von der Kapitalbeteiligung eine Stimme. Gewinnausschüttungen richten sich nach der Anzahl der Anteile, das Stimmrecht bleibt gleich verteilt. Der Vorstand betont, man wolle die Verkehrswende gemeinschaftlich organisieren und sich vor kurzfristigen Renditezielen schützen.

teilAuto entstand 1992 als Verein in Halle und wuchs ab 2000 in weitere Städte. 2004 wurde der Geschäftsbetrieb in eine GmbH überführt. 2025 erzielte das Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern einen Umsatz von gut 33 Millionen Euro. Nach eigener Darstellung versteht sich teilAuto als regional verankerte Alternative zu großen Plattformen. Ich halte die Umwandlung für ein interessantes Signal in einem zunehmend konsolidierten Markt.


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  1. Dieseldieter ☀️

    Car Sharing lohnt sich nicht und viele grossen Player sind ausgestiegen wie drive nowbund car2go.

    Euopecar hatte VW schon mal verkauft und dann wieder gekauft. Weshare hat VW auch verkauft.

    Keiner der grossen Player hat damit Geld verdient. Diente als Verschiebebahnhof von nicht zugelassenen Fahrzeugen und Phantom/Eigenzulassungen.

    1. René Hesse ♾️

      Genau darum ist es ja hier ein toller Ansatz

      1. Dieseldieter ☀️

        Und du denkst nun eine Genossenschaft schafft das, was grosse Autokonzerne mit Skaleneffekt nicht geschafft haben und zu Milliardengrab wurden?

        1. Hans Wurst 🌟

          „Gewinn: Konkrete Nettogewinnzahlen pro Jahr werden nicht öffentlich ausgewiesen. Es wird jedoch berichtet, dass das Unternehmen profitabel arbeitet.“

        2. René Hesse ♾️

          Beschäftige dich bitte erst mal mit dem Modell beziehungsweise der Rechtsform der Genossenschaft, bevor du so unsinnige Fragen stellst.

    2. Wavvver 🪴

      Die genannten Anbieter verfolgten ein anderes Modell. Erstens waren diese nicht so sehr stationsbasiert und zweitens hatten die Investoren für Wachstum, welche später Gewinne abschöpfen wollten und sich später zurückgezogen haben.

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