OpenAI führt ab Ende August Werbung in ChatGPT Free und Go ein, während die kostenpflichtigen Tarife werbefrei bleiben.
Zum Start sollen Anzeigen nicht personalisiert werden. OpenAI wählt sie anhand des aktuellen Gesprächsthemas sowie begrenzter Informationen wie ungefährem Standort und Gerätetyp aus. Frühere Chats und Erinnerungen sollen dafür zunächst nicht verwendet werden.
OpenAI erklärt Datenschutz bei ChatGPT-Werbung
Eine spätere Personalisierung soll erst nach Zustimmung des Nutzers erfolgen. Dann können unter anderem Chat-Kontext und Interaktionen mit Anzeigen berücksichtigt werden. Laut OpenAI bleiben diese Informationen innerhalb von ChatGPT.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Werbung betrifft die Tarife Free und Go.
- Plus, Pro, Business, Enterprise und Education bleiben werbefrei.
- Anzeigen sollen Antworten von ChatGPT nicht beeinflussen.
- Werbetreibende erhalten nur aggregierte Leistungsdaten.
- Chats und persönliche Daten werden nicht an Werbekunden weitergegeben.
OpenAI will Anzeigen klar von Antworten trennen. Nutzer sollen zudem Einstellungen zur Werbepersonalisierung erhalten. Spannend wird damit vor allem, wie unaufdringlich die Werbung im Alltag tatsächlich ausfällt.
Ich halte eine klare Trennung zwischen Antworten und Werbung für entscheidend. Für Nutzer der kostenlosen Version ist dieser Schritt nachvollziehbar. Langfristig dürfte jedoch vor allem die praktische Umsetzung über die Akzeptanz entscheiden. Die einzige Frage, die ich mir stelle, ist: Wer bucht jetzt noch den Go-Tarif, wenn man Werbung bekommt und auch im Free-Tarif unbegrenzt chatten kann?
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