d-you: Verbraucherzentrale Bundesverband fordert mehr Datenschutz

d-you (KI)

Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert vor dem Start von d-you ab Januar 2027 strengere Regeln für sensible Identitätsdaten.

Die digitale Brieftasche soll Personalausweis und Führerschein aufs Smartphone bringen. Der vzbv sieht im Entwurf des Digitale Identitätengesetzes jedoch Schutzlücken. Diensteanbieter sollten nur Daten abrufen dürfen, die für den jeweiligen Zweck tatsächlich nötig sind.

d-you soll Daten gezielt statt vollständig freigeben

Bei einer Altersprüfung sollte laut vzbv etwa die Information „über 18 Jahre: ja“ genügen. Name, Geburtsdatum und Anschrift wären dafür nicht erforderlich. Bei einer Autovermietung soll entsprechend der Nachweis der benötigten Fahrerlaubnisklasse reichen.

Der Verband fordert insbesondere drei Schutzmaßnahmen:

Hintergrund ist die europäische eIDAS-Verordnung. Sie verpflichtet die EU-Staaten, bis Ende 2026 eine EU-weit nutzbare digitale Brieftasche bereitzustellen. Deutschland will d-you schrittweise einführen.

Ich halte die Forderung nach möglichst sparsamer Datenweitergabe für einen wichtigen Punkt. Gerade wenn d-you im Alltag häufig genutzt werden soll, dürfte Vertrauen in den Umgang mit Identitätsdaten entscheidend für die Akzeptanz sein.

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