Microsoft überraschte letzte Woche mit einem Führungswechsel bei der Xbox und viele sind seit dem kritisch, da die neue Chefin Asha Sharma aus der KI-Sparte von Microsoft kommt. Und auch Seamus Blackley hat hier keine große Hoffnung mehr.
Xbox: Microsoft hat kein Interesse mehr
Der ehemalige Mitgründer und Designer der ersten Xbox glaubt, dass Microsoft die Konsole als solche zu Grabe tragen wird und die neue Chefin jetzt für einen sanften Übergang sorgen soll. Das hat er diese Woche im Gespräch mit GamesBeat betont.
Asha Sharma sei für Satya Nadelle der „Palliativmediziner, der die Xbox sanft in die Nacht gleiten lassen wird“. Microsoft will ein KI-Unternehmen sein und im Kern wird alles rund um die KI aufgebaut, eine Konsole für Konsumenten passt da nicht rein.
Öffentlich sagt man sowas nicht, so Seamus Blackley, aber er ist davon überzeugt, dass genau das die Strategie dahinter ist. Wobei man sagen muss, dass er keine Insider-Informationen hat, die seit gestern durchaus auf ein Comeback hindeuten.
Xbox: Die Taten werden entscheidend sein
Das Ende der Xbox ist aber kein „Gefühl“, das ist seit Jahren ein Fakt, denn man tut bei Microsoft alles, um den Untergang zu beschleunigen. Am Ende zählt aber nur eins und jedes Statement und jedes Interview sind hier komplett egal, die Taten.
Entscheidend ist, was Microsoft und die neue Xbox-Führungsebene in diesem Jahr machen. So wie bisher wird man sicher nicht weitermachen, sonst hätte man das Personal nicht austauschen müssen. 2026 wird ein spannendes Jahr für die Xbox.
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