Die Deutsche Telekom will 2027 bundesweit 50 neue flexible Shop-Formate eröffnen und ihre Präsenz vor Ort gezielt ausbauen.
Während andere Anbieter ihre stationäre Präsenz reduzieren, setzt die Telekom auf kleinere Shops, Pop-ups und Shop-in-Shop-Lösungen. Damit will das Unternehmen zusätzliche Regionen und bislang weniger gut versorgte Stadtgebiete erreichen.
Die Formate sollen sowohl im eigenen Vertrieb als auch bei Partneragenturen und Telekom-Partnern eingesetzt werden. Größe und Ausstattung richten sich nach Kundenfrequenz, Standort und Marktpotenzial.
Telekom verbindet neue Shops mit digitalen Angeboten
Die Strategie umfasst mehrere neue Ansätze:
- 50 flexible Formate sind bundesweit für 2027 geplant.
- Ende August startete ein Shop-in-Shop-Pilot in Coesfeld.
- Digitale Services und Self-Service sollen stärker eingebunden werden.
- KI-Assistenzlösungen und KI-Avatare werden erprobt.
Der KI-Avatar MIA soll ab 2027 in Flagship Stores eingesetzt werden und dort das digitale Wartezeitenmanagement übernehmen. Standardisierte Aufgaben sollen zugleich stärker digital abgewickelt werden, damit Verkäufer mehr Zeit für komplexere Anliegen haben.
Ich finde den Ansatz durchaus interessant, wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich seit Jahren nicht in irgendeinem Shop eines Telekommunikationsanbieters war und auch nicht wüsste, warum ich diesen aufsuchen sollte.
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