Sony hat verraten, dass sich Ghost of Yotei sehr gut verkauft hat und auch für die guten Zahlen der PlayStation-Sparte mitverantwortlich war. Das Spiel habe den Vorgänger (Ghost of Tsushima) „signifikant“ (im gleichen Zeitraum) übertroffen.

Das ist aus zwei Gründen interessant, denn als Tsushima auf den Markt kam, da war die PS4 schon deutlich weiter verbreitet, als jetzt die PS5. Und es zeigt, wie egal die Meinung einer kleinen Bubble ist, die das Spiel scheitern sehen wollten.

Ghost of Yotei wurde hier und da als „woke“ bezeichnet und es wurden sich News ausgedacht, die von einem gescheiterten Spiel sprachen. Aber so ist es, wenn man einer Ideologie folgt, die Fakten sprechen dann eben oft eine andere Sprache.


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  1. Spiritogre 🎖

    Falsche Schlussfolgerung.

    Ghost of Tsushima hat sich als neue IP erst über „word of mouth“ einen Namen machen müssen, klar verkaufen sich so neue IPs immer erst langsam. War mit Expedition 33 und Co. anfangs nicht anders. Die legten erst zu, als sich der Name verbreitete.

    Ghost of Yotei konnte von diesem guten Ruf am Anfang profitieren. Allerdings betreibt der Quell-Artikel Schönrednerei, denn das Spiel hat sich vielleicht die ersten paar Tage besser verkauft als der Vorgänger, blieb aber insgesamt weit hinter den Erwartungen zurück. Von einem zweiten Teil erwartet man normalerweise, dass er den ersten bei weitem übertrifft. Das hat Yotei aber mitnichten getan, die Verkaufszahlen fielen relativ schnell in den Keller. Siehe etwa das aktuelle Beispiel Highguard. Jeder wollte den bekannten Titel wenigstens einmal probieren. Nach zwei Wochen sind mal gerade fünf Prozent der Spieler verblieben.

    3,3 Millionen Verkäufe nach einem Monat sind vielleicht nicht schlecht aber sie sind auch nicht gut für ein Triple A Game. Nicht umsonst wurde der Boss von Sucker Punch mittlerweile gefeuert.

    Die heutigen Artikel die von Erfolg reden sind nur die übliche Propaganda und Schadensbegrenzung, wie schon bei Veilguard, AC Shadows und Co. von den Firmen und ihren (amerikanischen) Geldbeziehern, sprich Spielemedien, als Verbreiter.

    1. Und da haben wir das typische Beispiel für Menschen, die einer Ideologie folgen und, egal wie die Faktenlage aussieht, sich ihre eigene Realität bauen.

      1. Spiritogre 🎖

        Wer hier wohl in Wolkenkuckuksheim lebt…

        Ich habe außerdem 1000 Mal versucht zu erklären, dass woke und progressiv zwei verschiedene Dinge sind. Yotei ist woke und deswegen gescheitert. Der Titel hätte das Doppelte verkaufen können.

        Du ignorierst eben völlig, dass Sony so enttäuscht von dem Game war, dass sie den Studioboss vor knapp einem Monat rausgeschmissen haben. Was jetzt passiert ist die übliche Schönrednerei und Schadensbegrenzung. Aber dazu muss man natürlich selbst denken können und nicht ideologisch festgefahren sein.

        1. Du denkst dir Sachen aus, irre. Du musst mir nichts erklären, denn dieses Beispiel zeigt, dass es normalen Menschen, die normal denken können, komplett scheißegal ist, ob ein paar Nutzer in sozialen Netzwerken mal wieder von „woke“ herumheulen wie Kleinkinder. Sie kaufen ein Spiel, wenn es gut ist, und kaufen es nicht, wenn es nicht gut ist. Folgt man aber einer Ideologie, wie du, dann kann man sowas nicht akzeptieren, denn „woke“ muss scheitern, es geht nicht anders.

          Es ist eine „signifikante“ Steigerung und die PS5 hat sich Ende 2025 besser als erwartet geschlagen, was auch an Yotei lag (gab ja sonst nicht so viele Exklusivspiele in diesem Zeitraum).

          Aber natürlich biegst du es dir jetzt wieder selbst so zurecht, dass es für deine „Wahrheit“ passt. Hätte das Doppelte verkaufen können. Wer sagt das? Niemand. Die Aktie von Sony legte zu, alle sind happy, das sind die Fakten. Du hast aber keine Fakten und kommst mit einem Führungswechsel. Du hast keine Ahnung, warum Brian Fleming weg ist. Die Pressemitteilung von Sony liest sich positiv und nach drei Jahrzehnten ist sowas nicht ungewöhnlich. Also denkst du dir eine Geschichte aus, die zu deiner Sichtweise passt. Das nennt man Ideologie.

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