Google schränkt Gemini ab dem 9. Oktober 2026 für Gratisnutzer ein und reserviert stärkere KI-Modelle für zahlende Kunden.
Google passt im Oktober den Zugriff auf seine Gemini-KI für persönliche Konten an. Nutzer ohne kostenpflichtigen Tarif erhalten ab dem 9. Oktober nur noch Zugriff auf Flash-Lite. Gemini Flash und Gemini Pro fallen für sie weg.
Auch das AI-Plus-Abo umfasst künftig nicht alle Modelle. Kunden können Flash-Lite und Flash verwenden. Gemini Pro bleibt den Tarifen AI Pro und AI Ultra vorbehalten. Für bestehende AI-Plus-Kunden will Google den jeweiligen Umstellungstermin per E-Mail mitteilen.
Google staffelt Gemini stärker nach Abomodell
Neben der Modellwahl unterscheiden sich auch die Nutzungslimits:
- Ohne Abo: Flash-Lite und Standardlimit
- AI Plus: Flash-Lite und Flash, doppeltes Standardlimit
- AI Pro: alle drei Modelle, vierfaches Standardlimit
- AI Ultra: alle Modelle, je nach Tarif das 5- oder 20-Fache des AI-Pro-Limits
Google berechnet die Limits seit Mai anhand des Rechenaufwands. Sie erneuern sich alle fünf Stunden, bis das jeweilige Wochenlimit erreicht ist. Komplexe Prompts, lange Chats und Funktionen wie Mediengenerierung oder Deep Research verbrauchen mehr Kontingent.
Für verfügbare Modelle lassen sich zudem die Rechenstufen niedrig, mittel und hoch auswählen. AI Pro und AI Ultra erhalten zusätzlich Zugriff auf Deep Think.
Ich sehe darin eine deutlichere Trennung zwischen kostenlosen und zahlenden Gemini-Nutzern. Gerade der Wegfall von Flash dürfte für anspruchsvollere Gratisnutzer spürbar sein. Gleichzeitig macht Google leistungsfähige KI damit zunehmend zu einem klassischen Abo-Produkt.
Ob das wirklich der richtige Schritt ist, vermag ich noch nicht abschließend zu beurteilen. Für mich persönlich hängt Gemini der KI-Konkurrenz im Alltag hinterher. Einzig bei der Webrecherche aktueller Informationen kann Google in meinen Augen punkten.
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