HiPay setzt auf Wero und will Zahlungen in Europa vereinfachen

Das Unternehmen HiPay wird Hauptmitglied der European Payments Initiative und will Wero stärker bei Händlern etablieren.

Der französische Zahlungsdienstleister bringt seine Erfahrung mit lokalen Bezahlverfahren in die EPI ein. HiPay unterstützt bereits Lösungen wie Bancontact in Belgien, Bizum in Spanien, Bancomat Pay in Italien und MB Way in Portugal.

Wero basiert auf direkten Konto-zu-Konto-Zahlungen und zählt laut EPI derzeit rund 59 Millionen Nutzer. Hinter der Initiative stehen 18 europäische Banken und Zahlungsdienstleister. Insgesamt gehören inzwischen mehr als 50 Institute zum EPI-Netzwerk.

HiPay will Wero online und im stationären Handel ausbauen

Die wichtigsten Fakten zur Partnerschaft:

  • HiPay unterstützt mehr als 200 Währungen und Zahlungsarten.
  • Wero ist seit 2024 für P2P-Zahlungen in Belgien, Frankreich und Deutschland verfügbar.
  • Online-Zahlungen mit Wero sollen bis Ende 2026 auch in Frankreich starten.
  • HiPay plant Wero zudem für Kassenterminals und Tap to Pay.

HiPay will dabei lokale Zahlungssysteme nicht ersetzen, sondern parallel zu Wero weiter anbieten. Ein Test mit MB Way, Bancomat Pay und Wero zeigte zuletzt bereits grenzüberschreitende QR-Code-Zahlungen am Point of Sale.

Ich halte diesen Ansatz für sinnvoll. Wero dürfte sich leichter durchsetzen, wenn bestehende lokale Verfahren nicht verdrängt werden. Entscheidend wird sein, ob Händler und Kunden im Alltag einen echten Vorteil gegenüber etablierten Karten- und Wallet-Lösungen sehen.


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