HomeWizard mit gekoppelter Smartwares Wetterstation ausprobiert

Homewizard Smartware Wetterstation

Seit einigen Tagen verrichten die Smartware Wireless Weather Station und der iRobot inkl. Thinking Cleaner-System in meinem Haushalt ihren Dienst. In diesem Artikel gehe ich erstmal auf die Wetterstation ein. Der Staubsaugerroboter kommt dann noch die Tage :)

Im Lieferumfang der Wetterstation befindet sich natürlich die Wetterstation selbst, ein Außenthermometer, ein Niederschlagsmesser und ein Windmesser. Fangen wir mit der eigentlichen Wetterstation an.

Smartware Homewizard Wetterstation IMG_4628

Selbige wird hinten (für einen etwaigen Stromausfall) mit Batterien versorgt und anschließend über das beiliegende Netzteil an den Strom angeschlossen. Je nachdem kann noch unten der kleine Standfuß angebracht werden, wenn die Wetterstation später nicht an die Wand gehängt werden soll. Bitte jetzt noch nicht direkt an einem wunderhübschen, evtl. schwer zugänglichen Platz aufbauen, denn jetzt geht es daran die beiliegenden Sensoren zu koppeln.

Smartware Homewizard Wetterstation IMG_4649

Fangen wir am besten mit dem Thermometer an. Selbiges wird hinten aufgeschraubt, anschließend wird auf der Rückseite der Wetterstation der Knopf gedrückt und die Batterie in das Thermometer eingesetzt (bzw. der Plastikschutz entfernt, der die Batterie vom Gerät trennt). Nach kurzer Zeit sollte die Temperatur auf dem Display der Wetterstation und des Thermometers dargestellt werden.

Als nächstes wäre in meinem Fall der Niederschlagsmesser dran. Auch dieser muss erst einmal aufgeschraubt werden (die zwei großen grauen seitlichen Plastikhebel ein wenig drehen), um an die Innereien zu gelangen. Dort wird ebenfalls wieder das Batteriefach aufgeschraubt und der Plastiknupsi entfernt und natürlich auch die Transportsicherung abgelöst. Auch in diesem Fall muss auf der Wetterstation wieder der Knopf auf der Rückseite gedrückt werden und anschließend innerhalb 30 Sekunden die Batterien wieder eingelegt werden.

Last but not least folgt nun noch der Windmesser. Selbiger besitzt ebenfalls ein Batteriefach auf der Vorderseite, welches mit vier Schrauben aufgeschlossen werden muss. Auf der Oberseite besitzt die Windstation auch eine kleine Solar-Einheit, welche einen Akku auflädt. Hier sind die Batterien auch nur zur Unterstützung vorgesehen, falls mal die Sonne nicht ausreichend scheint, um den Akku zu laden. Einmal montiert (es liegen Schrauben und Halterungen im Lieferumfang bei, welche in meinem Fall aber leider nicht um die Stange gepasst haben – deshalb erst einmal die Kabelbinder-Lösung) und auch hier wieder zuerst der Knopf auf der Rückseite der Wetterstation drücken und dann die Batterien in den Windmesser einlegen.

Hier bitte unbedingt einen kleinen Blick in das Handbuch werfen, da wegen dem Akku im Windmesser die Reihenfolge was zuerst eingesteckt werden darf unbedingt eingehalten werden muss.

Smartware Homewizard Wetterstation IMG_4618

Wenn alle Daten korrekt in der Smartware Wireless Weatherstation angezeigt werden, kann man jetzt alle Sensoren dort anbringen, wo sie letztendlich hängen bzw. hingestellt werden sollen. Das war es dann mit der ersten Einrichtung und Konfiguration. Die Wetterstation zeigt nun alle gesammelten Informationen an:

Datum und Zeit

  • Zeit und Kalender Funktion
  • Alarmfunktion
  • Sonnenauf- und untergang
  • Mondkalender
Temperatur
  • Innen- und Außentemperatur
  • Relative Luftfeuchtigkeit für drinnen und draußen
  • Min/Max Trendanzeige
Luftdruck
  • Heutige und historische Regenmenge
  • Min/Max Trendanzeige
  • Wettervorhersage
Regen
  • Heutige und historische Regenmenge
  • Alarmfunktion bei festgelegter Regenmenge
Wind
  • Windstärke und Windrichtung
  • Gefühlte Temperatur nach Windmessung
  • Max/Min Windstärke

 

Die Wetterstation dient übrigens auch als Brücke zwischen Sensoren und dem HomeWizard System. Ist beispielsweise der Windmesser auf dem Dach und der HomeWizard im Erdgeschoss, so kann die Wetterstation zwischen den beiden Stockwerken angebracht werden und überträgt die Daten an den HomeWizard.  

Nun folgt das koppeln der Wetterstation an den Homewizard.

HomeWizard Elektronik-Steuerung _MG_6591

Dieser Vorgang klappte in meinem Fall sehr schnell. Die App auf dem Smartphone oder Tablet starten, links in dem Menü auf Sensor hinzufügen wechseln und dann ganz unten Wetterstation auswählen. Nun können noch dort vorhandene Sensoren ausgewählt werden und anschließend werden die Daten auch schon in der Homewizard-Übersicht (mittig auf den folgenden Screenshots) dargestellt.

Homewizard Smartwares Wireless Weather Station

Zwischenzeitlich habe ich es auch hinbekommen, dass mir die Wetterdaten aus Homewizard bzw. auch die aus der Wetterstation auf dem virtuellen Ziffernblatt (Watchface) auf der Android Wear Smartwatch dargestellt werden. Auf einem ähnlichen Weg lässt sich via Tasker auch die weihnachtliche Beleuchtung via Smartwatch steuern. Dazu schreibe ich in den kommenden Tagen noch einen kleinen Artikel basierend auf der Pebble-Homewizard-Taskersteuerung.

LG G Watch R Homewizard

Fazit

Für mich ist die Wetterstation eine runde Sache mit der Option dem kleinen Nerd in mir durch Tasker-Anbindung etc. auch noch was zu spielen mitzugeben. Ich persönlich würde mir lediglich noch eine beleuchtete Anzeige wünschen, aber letztendlich würde das vermutlich wieder nur mir gefallen und den Rest der Familie eher Abends beim TV schauen stören. :)

Wer möchte, kann die Wetterstation auch erst einmal ohne das HomeWizard-Paket kaufen (oder andersrum), um dann Stück für Stück seine Heimsteuerung aufzurüsten. Die oben gezeigte Smartwares Wireless Wetterstation ist aktuell für 139,- EUR im Homewizard-Shop käuflich zu erwerben.

Wertung des Autors
Michael Meidl bewertet Homewizard Smartwares Wireless Weatherstation mit 4.5 von 5 Punkten.

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