Honda verkauft günstiges Elektroauto – aber nicht in Deutschland

Honda ist mit seiner Strategie für Elektroautos krachend gescheitert. Zu schlecht, zu teuer, zu spät, so kann man es gut abkürzen. Ab jetzt setzt die Marke wieder voll auf Verbrenner. Wobei, nicht ganz, denn es gibt ein neues und günstiges Modell.

Der Honda Super-N ist „nicht nur eines der günstigsten kleinen Elektroautos auf dem Markt, sondern auch eines der spaßigsten“, so Michael Doyle von Honda UK, wo man den kompakten Flitzer nach dem Start in Japan ab sofort auch verkauft.

Knapp 22.000 Euro möchte man für das Elektroauto haben, welches nicht nur einen Fake-Sound, sondern auch eine Fake-Gangschaltung für mehr „Emotionen“ bietet. Bei der Leistung gibt es 70 kW (95 PS), was für ein Elektroauto in der heutigen Zeit alles andere als spaßig erscheint, aber das Modell wiegt nur knapp eine Tonne.

Das ist jetzt keine technische Meisterleitung, eine Reichweite von 320 km und 50 kW am Schnelllader sind eher bescheiden, aber es ist interessant zu sehen, dass Honda so ein Modell in Europa anbietet, obwohl der Rest wieder entfernt wurde.

Ich glaube zwar nicht, dass Honda damit den großen Durchbruch bei Elektroautos erreichen würde, in dieser Preisklasse gibt es langsam bessere Technik und diese bekommt man (bald) günstiger, aber vielleicht ist ja noch Luft nach unten. Mit dem ein oder anderen Angebot könnte das ein durchaus attraktives Modell werden.

Bisher ist unklar, ob der Honda Super-N nach Deutschland kommt, aber da man hier keine Elektroautos mehr verkauft, würde ich vorerst nicht damit rechnen.

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