iPad mini ohne 120 Hz: Apple äußert sich zur Kritik am OLED-Display

Das neue iPad mini ist zwar extrem teuer geworden, aber es ist technisch auch an sehr vielen Stellen ein „Pro-Tablet“. Es ist wasserdicht, hat den A20 Pro und mehr. Doch das neue OLED-Display unterstützt weiterhin keine 120 Hz (ProMotion).

Der YouTuber Christopher Lawley hat David Pakula von Apple darauf angesprochen und dieser betonte, dass es „um mehr als nur eine einzige technische Angabe“ bei einem Produkt geht. Die „Pixelreaktionszeit“ sei außerdem besser als bei LCD.

Laut Apple wird „alles wirklich flüssig dargestellt“ und das sei ein „fantastisches Display“. Wer Apple zustimmt und wem 60 Hz reichen, der kann das neue iPad mini ab sofort vorbestellen, es wird dann in einer Woche ausgeliefert (6. November).

Am Ende ist das aber keine zufriedenstellende Antwort, die werden wir aber nicht bekommen, denn Apple hebt sich die Funktion auf. Genauso wie man jetzt schlecht über LCD spricht, wird man irgendwann, wenn das iPad mini die 120 Hz bekommt, schlecht über 60 Hz reden. Ich bin mal gespannt, wann 120 Hz kommen werden.

Beim Display-Erlebnis geht es um mehr als nur eine einzige technische Angabe. Eines der wirklich coolen Dinge an OLED ist, dass es tatsächlich eine extrem schnelle Pixelreaktionszeit hat. Sie ist also um mehr als eine Größenordnung schneller als die Pixelreaktionszeit eines LCD-Displays. Dadurch wird alles wirklich flüssig dargestellt. Bewegungsunschärfe wird im Vergleich zu LCD deutlich reduziert. Kombiniert man das mit den anderen Aspekten, die ich bereits erwähnt habe – dem Kontrast, der Helligkeit und den Farben –, ergibt das einfach ein fantastisches Display.

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