Die Kommission KEF empfiehlt ab dem 1. Januar 2027 einen monatlichen Rundfunkbeitrag von 18,64 Euro.

In ihrem 25. Bericht schlägt die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten eine Anhebung um 28 Cent für die Jahre 2027 und 2028 vor. Für 2025 und 2026 soll der Beitrag unverändert bei 18,36 Euro bleiben. Damit reduziert die KEF ihre frühere Empfehlung aus dem 24. Bericht um 30 Cent.

KEF-Bericht 2026: Gründe und finanzielle Eckdaten

Laut KEF beruht die geringere Anpassung vor allem auf stabilisierten Beitragserträgen, höheren Finanzerträgen und zusätzlichen Eigenmitteln durch verschobene Investitionen. Insgesamt erkannte die Kommission für 2025 bis 2028 einen finanzwirksamen Aufwand von 42.010,1 Millionen Euro an und nahm Kürzungen von 1.275,0 Millionen Euro vor.

Die Reformüberlegungen der Länder entfalten laut Bericht erst ab 2029 wesentliche finanzielle Wirkung. Die Empfehlung ist Grundlage für die Entscheidung aller 16 Länder. ARD und ZDF hatten wegen der ausgebliebenen Erhöhung auf 18,94 Euro Verfassungsbeschwerde eingelegt.

Der Digitalverband Bitkom spricht sich gegen eine weitere Erhöhung aus und fordert mehr Effizienz sowie stärkere Kooperation der Anstalten. Ich sehe nun erstmal, dass die reduzierte Empfehlung politisch Spielraum schafft, die grundsätzliche Debatte über Umfang und Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks jedoch bestehen bleibt.


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  1. Werner 👋

    Unverschämt, für Müll und staatlich unterstützte Abzocke Geld zahlen zu müssen.

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