Der Lebensmitteleinzelhändler Lidl treibt den Ausbau von Selbstbedienungskassen und der Funktion „Scan & Go“ in Deutschland voran.
Lidl plant, bis zum Frühjahr 2026 jede zweite der mehr als 3.250 Filialen in Deutschland mit SB-Kassen auszustatten. Parallel dazu wird die „Scan & Go“-Funktion innerhalb der Lidl Plus App schrittweise ausgeweitet. Laut Unternehmensangaben soll Kunden damit ein eigenständiges Scannen und Bezahlen während des Einkaufs ermöglicht werden.
Laut Lidl ist die Zahl der teilnehmenden Märkte innerhalb kurzer Zeit deutlich gestiegen. So wuchs das Angebot von rund 200 Filialen kurz vor Weihnachten auf mehr als 340 Standorte bis Mitte Januar.
In der Lidl-Plus-App sehen Kunden die Verfügbarkeit, sofern sie eine teilnehmende Filiale als Heimatfiliale ausgewählt haben. Schaut doch bei Interesse einfach mal in der App nach, ob eure Filiale schon dabei ist. Aktuell werden es, wie gesagt, immer mehr.
So funktioniert Scan & Go bei Lidl
Für die Nutzung benötigen Kunden ein Smartphone, die Lidl-Plus-App sowie eine stabile Internetverbindung. Der Check-in erfolgt entweder automatisch per Standortfreigabe oder durch das Scannen eines QR-Codes am Filialeingang. Während des Einkaufs werden die Artikel mit der Smartphone-Kamera erfasst und anschließend an der Scan & Go Kasse bezahlt.
Zentrale Funktionen von Scan & Go
- Scannen von verpackten Waren, Obst, Gemüse und Backwaren
- Digitale Erfassung von Pfandbons über die App
- Einlösung aktivierter Coupons in Echtzeit
- Altersprüfung bei Alkohol und Zigaretten an der Kasse
Auch Sonderfälle sind laut Lidl berücksichtigt. Barcodes können bei Problemen manuell eingegeben werden, nicht erkannte Artikel lassen sich an der Kasse erfassen. Gutschein- und Prepaidkarten sind teilweise nutzbar, ein Umtausch ist jedoch ausgeschlossen. Der erneute Check-in bei jedem Einkauf dient laut Unternehmen der Aktualisierung von Preisen und Rabatten.
Aus meiner Sicht ist der schnelle Ausbau ein konsequenter Schritt, der zeigt, wie stark Lidl auf digitale Prozesse im stationären Handel setzt, auch wenn die Nutzung weiterhin klare technische Voraussetzungen erfordert.
Für mich persönlich ist „Scan & Go“ in Kombination mit Selbstbedienungskassen ein wichtiger Faktor. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, an einer Selbstbedienungskasse selbst zu bezahlen. Wenn ich den Einkauf allerdings bereits im Laden bzw. beim Einlegen der Waren in den Einkaufswagen scannen kann, wird der Prozess erheblich vereinfacht.
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