Der neue Design-Chef für Stellantis in Europa möchte sich in Zukunft noch mehr auf die Marken fokussieren und „Klone“ im Portfolio der Marken vermeiden. Ein Kunde „kauft kein Stellantis-Auto“, so Gilles Vidal laut Autocar, er kauft Marken.

Man müsse deshalb „ganz genau wissen, wofür unsere Marken stehen“ und das klar kommunizieren. Peugeot wird zunehmend für Innovation stehen, Citroën sei eine preislich attraktive Marke, DS steht für Premium aus Frankreich und Opel (bzw. Vauxhall in UK) soll eine kreative Marke mit „einem sehr deutschen Design“ sein.

Die breite Öffentlichkeit interessiert sich nicht sonderlich für Stellantis: Sie interessiert sich für die Marken selbst. Man kauft einen Peugeot, einen Opel oder Vauxhall, einen Fiat oder was auch immer; man kauft kein Stellantis-Auto. Deshalb müssen wir ganz genau wissen, wofür unsere Marken stehen.

Wenn es Stellantis gut gehen soll, dann muss es den Marken gut gehen, denn die Öffentlichkeit interessiert sich nicht für den Konzern und dessen Technik. Wobei ich glaube, dass mittlerweile bei vielen Kunden angekommen ist, dass man bei den Marken von Stellantis oft „ein Auto von der Stange“ mit anderem Logo bekommt.

Und aus Sicht der Öffentlichkeit sind die Marken das größte Kapital des Unternehmens, auch wenn wir Stellantis als Unternehmen und dessen Aktivitäten optimieren wollen.


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  1. Spiritogre 🏆

    Opel hat ja ein schönes Design. Aber technisch, egal ob Verbrenner oder Elektro, hängen die halt Jahre hinter dem Stand der Technik hinterher und deswegen sind sie einfach ein wenig zu teuer, für das, was sie leisten.

    Stellantis hat also nur zwei Möglichkeiten. Sichtbar mit dem Preis runter oder Autos bauen, die „up to date“ sind.

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