Mehr Leistung für Balkonkraftwerke: Union fordert 1.000-Watt-Grenze
Die CDU/CSU-Fraktion fordert, die zulässige Wechselrichterleistung von Balkonkraftwerken von 800 auf 1.000 VA anzuheben.
Im Zuge der Beratungen zur EEG-Novelle bringt die Unionsfraktion eine höhere Leistungsgrenze für Steckersolargeräte ins Spiel. Statt bislang 800 Voltampere sollen künftig bis zu 1.000 Voltampere Wechselrichterleistung zulässig sein. Das wären 25 Prozent mehr.
Beschlossen ist die Änderung allerdings nicht. Die Forderung stammt aus einem umfangreichen Änderungskatalog der CDU/CSU-Fraktion für die laufenden Beratungen zur EEG-Reform. Ob die höhere Grenze tatsächlich Eingang in das Gesetz findet, ist derzeit offen.
Balkonkraftwerke könnten 25 Prozent mehr Leistung erhalten
Für Besitzer von Balkonkraftwerken sind vor allem diese Punkte wichtig:
- Aktuell liegt die Grenze bei 800 VA.
- Die Union fordert eine Erhöhung auf 1.000 VA.
- Die maximale Wechselrichterleistung würde um 25 Prozent steigen.
- Die Änderung ist bislang lediglich ein Vorschlag.
Der Regierungsentwurf zur EEG-Novelle arbeitet weiterhin mit 800 VA und bis zu 2 Kilowatt installierter Modulleistung. Steckersolargeräte innerhalb dieser Grenzen sollen zudem bei der geplanten Netzbetreiberabnahme eine Sonderstellung erhalten. Parallel prüft die Politik weitere Änderungen für kleine Photovoltaikanlagen.
Ich halte eine Anhebung auf 1.000 VA für eine spannende Weiterentwicklung bei Balkonkraftwerken. Noch sollte man sich darauf aber nicht einstellen. Entscheidend ist, was von den Forderungen der Union am Ende tatsächlich im neuen EEG landet.
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Grund für die Begrenzung ist schlicht Brandschutz. Die Leitungen werden unter Dauerlast zu heiss und ihre Lebenserwartung sinkt. Dazu mal nach Stromwächter googlen
Ich behaupte, dass wenn das Balkonkraftwerk auf reinen Eigenverbrauch gestellt ist, also in Kombination mit einem Smartmeter und nicht eingespeist wird, also optimaler Weise mit einem Akku, dürfte mMn über die Schuko-Dose auch gerne 2000W reinkommen, denn ich denke die Grenze ist einzig dafür da, dass die Stromnetze keinen Rappel bekommen wenn alle plötzlich einspeisen. Wenn ich an eine Schuko-Dose einen 3600W Ölradiator als Verbraucher stecken darf, sollte das auch in die andere Richtung kein Problem darstellen…
Kleiner Tipp: In der Anker App ist es nur ein Haken bei „ist mir bewusst“ (oder so ähnlich) und dann gehen mit der Solarbank 3 auch 1200W in den Haushalt.
So langsam wird’s interessant. Irgendwann werde ich unseren Balkon (Südrichtung!) auch mit sowas zupflastern, natürlich in Kombination mit einem anständigen Speicher. Die werden ja zum Glück immer günstiger.
Motto: Sonnenstrom statt Arbeitsspeicher.. sorry, der kleine Gag musste sein…
Richtig so… Dazu bitte noch mehr Druck auf Vermieter, zumindest auf Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften. Die Verweigerung zur Installation muss grundsätzlich ausgeschlossen werden; es sei denn, es bestehen REALE Gefahren.
ja genau das ist mir passiert. Habe keinen Balkon und wollte deshalb das ganze auf der Dachfläche installieren. Nein da kann ja jeder kommen… ja klar ist ja von allen das Dach. Nee also abgelehnt. Jetzt stehen seit 2 Jahren meine Module im Keller.