Der Autobauer Mercedes-Benz ruft weltweit mehr als 33.000 EQA- und EQB-Modelle wegen möglicher Brandgefahr zurück.

Betroffen sind Fahrzeuge der Baujahre 2021 bis 2024. Nach vorliegenden Informationen kann es bei Batteriezellen des Zulieferers Farasis zu Kurzschlüssen in der Hochvoltbatterie kommen, was im Extremfall einen Fahrzeugbrand auslösen könnte. Zunächst reagierte der Hersteller mit einem Software-Update und einer Ladebegrenzung auf 80 Prozent.

Rückruf bei Mercedes EQA und EQB führt zum Batterietausch

Da die Sicherheitsbedenken anhielten, startet Mercedes nun in mehreren Märkten den Austausch der Antriebsbatterien. In Deutschland betrifft dies laut MB-Passion unter anderem EQA 250+ und EQB 250+ mit 70,5 kWh Akku. Auch in den USA und China läuft die Maßnahme.

In Deutschland hatten einzelne Halter gegen die reine Softwarelösung geklagt. Sie sahen Reichweite und Ladeleistung dauerhaft eingeschränkt. Mit dem jetzt angekündigten Akkutausch reagiert der Hersteller auf die anhaltende Kritik. Ich halte den Schritt für folgerichtig, da er die technische Ursache direkt adressiert.


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  1. René H. 🔆

    Das wird ein teurer Spaß für Mercedes. Mind. eine halbe Milliarde, würde ich schätzen. Nut gut, dass MB so wenig E-Autos verkauft…

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