Mercedes will Probleme lösen: Personal soll mehr arbeiten

Das Management von Mercedes hat in den letzten Jahren einige Dinge komplett falsch eingeschätzt und das hat mittlerweile ernste Folgen für den Gewinn. Mit Blick auf die Krise hat Mercedes-Aufsichtsratschef Martin Brudermüller jetzt einen Vorschlag gemacht: Mitarbeitende von Mercedes könnten doch länger arbeiten.

Eine 35-Stunden-Woche sei im internationalen Wettbewerb nicht mehr zeitgemäß, entweder man kürzt die Gehälter, was aber keine gute Lösung sei, oder man denkt über eine 40-Stunden-Woche nach, so das Handelsblatt. Das sei die bevorzugte „Stellschraube“, ohne längere Arbeitszeiten ist das „System“ nicht mehr zu halten.

Mercedes hat andere Probleme

Grundsätzlich ist da schon etwas dran, denn entweder man hat einen Vorteil im Wettbewerb oder man muss mehr arbeiten, um diesen auszugleichen. Oder, und das wäre eben die andere Stellschraube, man senkt den Wohlstand. Das will aber vermutlich keiner. Aber mit 5 Stunden mehr pro Woche ist es auch nicht getan.

Marken wie Mercedes haben das Problem, dass sie sich zu sehr auf dem Erfolg in den letzten Jahren ausgeruht haben. Es bringt also nichts, wenn das Personal mehr buckelt, das hat nur einen kurzfristigen Effekt, viel wichtiger wäre es, dass man im internationalen Wettbewerb, wie der Konkurrenz in China, bessere Produkte bringt.

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