Meta greift mit zwei neuen KI-Modellen an

Der Facebook-Konzern Meta hat mit Muse Wonder und Muse Wonder Full zwei neue KI-Modelle für komplexe Aufgaben vorgestellt.

Die Modelle sollen nicht nur Fragen beantworten, sondern auch mehrstufige Aufgaben selbstständig bearbeiten. Dazu gehören beispielsweise die Prüfung von Versicherungsfällen, das Verständnis von Mietverträgen oder die Entwicklung funktionsfähiger Anwendungen.

Meta bezeichnet die Neuentwicklungen als seine bislang leistungsfähigsten Modelle. Sie bauen auf Muse Spark auf und sollen insbesondere bei Programmierung sowie Aufgaben aus den Bereichen Recht, Finanzen und Gesundheit Fortschritte bieten.

Meta Muse Wonder: Neue Funktionen und Verfügbarkeit

Eine Besonderheit sind zwei Funktionen, mit denen Meta die Zuverlässigkeit seiner KI-Agenten verbessern möchte.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Muse Wonder ist ab sofort über die Meta Model API und Muse Code für Entwickler verfügbar. Das leistungsfähigere Muse Wonder Full steht zunächst Abonnenten von Muse Code zur Verfügung.

Später soll Muse Wonder auch in den KI-Dienst Muse integriert werden. Hier erhalten zunächst zahlende Abonnenten Zugriff. Einen konkreten Termin für die breitere Einführung nennt Meta noch nicht.

Beim Datenschutz verspricht das Unternehmen Schutzmechanismen gegen die unerlaubte Weitergabe persönlicher Informationen. Ein ausführlicher Sicherheitsbericht soll folgen.

Interessant ist vor allem die Ausrichtung auf KI-Agenten, die Aufgaben tatsächlich erledigen, statt lediglich Antworten zu formulieren. Ob Metas Modelle dabei mit etablierten Angeboten mithalten können, lässt sich anhand der Unternehmensankündigung allein noch nicht beurteilen.

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