Meta erweitert die Elternaufsicht um Einblicke in KI-Nutzung von Jugendlichen. Hierzulande startet das Feature erst später.

Meta hat mit Parental Insights für Meta AI eine neue Funktion angekündigt, die Eltern mehr Transparenz über die KI-Interaktionen ihrer Kinder bieten soll. Eltern können künftig einsehen, mit welchen Themen sich Jugendliche in den vergangenen sieben Tagen beschäftigt haben. Zusätzlich sollen Hinweise helfen, Gespräche auf dieser Basis zu führen. Laut Unternehmensangaben erfolgt die Entwicklung in Zusammenarbeit mit externen Experten aus den Bereichen Jugendschutz und digitale Sicherheit.

Der Rollout startet zunächst in den USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Brasilien, weitere Regionen sollen im Laufe des Jahres 2026 folgen. Parallel verweist Meta auf bestehende Schutzmechanismen wie Teen-Konten und Elternaufsicht, die bereits seit 2025 auch in Deutschland verfügbar sind.

Eine von Ipsos im Auftrag von Meta durchgeführte Umfrage zeigt laut Unternehmen, dass 97 Prozent der Jugendlichen zentrale Sicherheitseinstellungen beibehalten.

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Wichtige Funktionen der Elternaufsicht:

  • Zeitlimits und Schlafmodus für die Nutzung
  • Einblick in Nutzungsdauer und Kontakte
  • Übersicht über Interaktionen ohne Nachrichteninhalte

Teen-Konten für 13- bis 17-Jährige sind standardmäßig privat und mit strengen Einschränkungen bei Nachrichten, Inhalten und Interaktionen versehen. Neu hinzu kommt eine 13+ Leitlinie, die Inhalte stärker filtert und altersgerechte Inhalte priorisiert. Auch die Interaktion mit Meta AI wird entsprechend eingeschränkt.


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