Nach Klima-Urteil fordern Verbände Tempolimits im Verkehr

Das Bundesverwaltungsgericht verpflichtet die Bundesregierung zu wirksameren Klimaschutzmaßnahmen und verstärkt damit die Forderung nach Tempolimits.
Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Klimaklage der Deutschen Umwelthilfe fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis verbindliche Tempolimits im neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. In einem offenen Brief (PDF) verlangt das Bündnis ein generelles Tempolimit auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts sowie Tempo 30 innerorts. Laut Angaben des Bündnisses könnten diese Maßnahmen kurzfristig und nahezu kostenfrei umgesetzt werden.
Hintergrund ist die Entscheidung des Gerichts, wonach das bestehende Klimaschutzprogramm den gesetzlichen Anforderungen nicht genügt. Es fehle an konkreten und wirksamen Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele. Das Gericht stellte klar, dass die Bundesregierung nicht nur Ziele definieren, sondern auch geeignete Instrumente vorlegen muss. Ein überarbeitetes Klimaschutzprogramm soll bis Ende März vorliegen.
Tempolimits als Beitrag zu Klima und Verkehrssicherheit
Der Verkehrssektor gilt dabei als besonders relevant, da er nach aktuellen Projektionen bis 2030 deutlich über den zulässigen Emissionswerten liegen wird. Nach Darstellung des Bündnisses könnten Tempolimits die Emissionen im Verkehr jährlich um bis zu 11,7 Millionen Tonnen CO₂ senken.
Zusätzlich verweisen beteiligte Organisationen auf mögliche positive Effekte für die Verkehrssicherheit durch geringere Geschwindigkeiten und gleichmäßigeren Verkehrsfluss.
Beteiligte Organisationen laut Bündnis
- Umwelt- und Naturschutzverbände
- Verkehrs und Mobilitätsinitiativen
- Sozial und Opferhilfeorganisationen
Ich halte die Verknüpfung von Klimaschutz und Verkehrssicherheit für einen zentralen Punkt der aktuellen Debatte und sehe im Urteil einen formalen Rahmen, der politische Entscheidungen beschleunigen kann. Allerdings sehe ich bei der aktuellen Regierung kaum Möglichkeiten für eine erfolgreiche Umsetzung eines generellen Tempolimits.
Früheren Umfragen zufolge befürworten rund 63 Prozent der deutschen Bevölkerung ein Tempolimit. Das Umweltbundesamt hatte bereits im Jahr 2021 Vorschläge erarbeitet, um die Klimaziele im Verkehr zu erreichen. Auch ein Tempolimit war damals genannt worden.
-->










Die RWI-Studie basiert auf Daten des RWI Klima-Mobilitäts-Panels für die Jahre 2018 bis 2024. Insgesamt haben bundesweit 6.107 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem repräsentativen Online-Panel forsa.omninet mit derzeit rund 100.000 Personen die Befragung beantwortet und abgeschlossen. Bitte um Erklärung.
Zu was genau?
Unser Land ist am Arsch. Es wird mir immer bewusster. Die Jungend verblödet, weil es uncool und viel einfacher nicht zu lernen & arbeiten und Rest der links/grünen Minderheiten hauen auf die Pauke.
Immer mehr Verbote, Regulierungen und Vorschriften. Die Umfragen, die ich gelesen habe, haben quasi 50/50 für ein Tempolimit gelegen und nicht bei über 70 %. Zum Glück brauchen wir dieses Tempolimit nicht, da Hamburg ab 2045 Co2 neutral ist.
Und meist ist ja der Witz an der Sache, dass die Typen & Weiber in der von ihnen geforderten Tempo 30 Zone hinter einem drängeln, weil es denen nicht schnell genug geht.
Fazit ; Hamburg Co2 Neutral reicht völlig aus und wird lustig genug : -)
„Weiber“? … Du bist aber mal so n richtiger Held….
Weiber:innen hm?
Versuchst mal wieder witzig zu sein, Kurti?
Was für ein inhaltsloser Kommentar. Das ist einfach geschmacklos und herabwürdigend. Aber wenn man das nicht erkennt, kann man einem auch nicht helfen.
Kannst du mal bitte diesen Satz erneut formulieren?
Die Jungend verblödet, weil es uncool und viel einfacher nicht zu lernen & arbeiten und Rest der links/grünen Minderheiten hauen auf die Pauke.
Ich begreife hier gar nichts.
Es geht einfach darum, dass wir über unsere Verhältnisse leben. Und man hat es verpasst, den ÖPNV auszubauen und damit entsprechend alle Leute abzuholen.
Lass uns doch mal die wahren Kosten für Diesel, Flugverkehr und co zahlen. Da bist du froh, wenn du dir ein Deutschlandticket leisten kannst, das ja auch immer teurer wird.
Aber wenn man denkt, dass es schade ist, dass wir jetzt auf unseren Planeten aufpassen müssen und nicht mehr jeden Mist in die Umwelt rausblasen sollten, dann kann man auch nicht mehr helfen. Wenn man nur bis zur Nasenspitze denkt, ist das Sichtfeld einfach maximal eingeschränkt.
Nicht aufregen…. Blödheit siegt…. immer!
Da haste wohl Recht!
Hmmm….dann mit dem Octavia RS nur noch Halbgas fahren. 🤣
Aber ehrlich, im Ausland auf der Autobahn mit 130km/h ist sooo entspannend.
Weil‘s eben alle machen. (Müssen) 😅
Fshr mal in Holland, Frankreich, Belgien oder der Schweiz. Super entspannt und keine Drengler. Aber die hier weiterhin 200 kmh und schneller mit ihrem roten Hilti Kombi über die Autobahn brettern wollen, sollten mal über Videokonferenzen nachdenken
Volle Zustimmung, meistens sind wir eh mit Tempo 140 unterwegs. Mehr muss eigentlich nicht sein.
Zum Überholen dann noch ein paar Körner extra zu haben, verfeinert das Gericht aber erheblich.
Das kann dann jeder bei einem Tempolimit für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko einer Geschwindigkeitskontrolle auf sich nimmt.
Und ja, Videokonferenzen bei nicht zwingenden Terminen halten wir unserer Firma für selbstverständlich.
Tempo limit für vebrenner
Verbrenner:innen nur noch auf der rechten Spur.
Rechtsüberholer:innen? 🤣
Tempolimits innerorts auf 30 ist mehr als nötig. Aber wer nicht an einer 50er Strasse. Wohnt wird es nicht verstehen.
Diese Verbände sprechen nicht für 90% der Bevölkerung, bringen aber 50% der Wähler gegen sich auf, treiben sie in die Arme von Populisten und das Klima retten sie auch nicht. Ist das also ein Dienst am Land, oder der Umwelt? Immer schön weiter spalten… Und nein, kein Auto vorhanden… und trotzdem klar im Kopf…
Glaube ich kaum. Die Mehrheit der Bevölkerung ist für ein Tempolimit auf der Autobahn. Es waren zuletzt, soweit ich mich erinnere 78%. Auf lokaler Ebene dürften diese Zahlen sogar höher sein. Je granularer man nach unten schaut und je näher es an die eigene Haustür geht, dürfte der Zuspruch weit Richtung 90% gehen.
Hmmm…. der letzte Satz…!?
Autobahn: ja bitte, gerne ab morgen. Landstraße: bitte die 100 beibehalten, Stadt: generell 30, aber mit Ausnahmen auf 50 auf großen Verbindungsstraßen.
+1 aber ob das jemals kommt?
Ich bin für Tempo 80 auf der Landstraße. Aber für alle, also LKW dann auch 80 statt 60. Bringt zwar dann nichts (bzw. nicht mehr viel) für die Umwelt, aber für die Verkehrssicherheit, weil das Überholen von LKWs wegfällt.
130, 80, 30 wäre für mich fein. Dann hat man auch nicht 10 Tausende Schilder aufzustellen und auch nicht das Problem, dass man unbeabsichtigt geblitzt wird… wen man sich mal n Schild übersieht
Landstraße bitte auf 70 oder max. 80. Da gibts genügend die denken die 1 springen Landstraße je Fahrtrichtung ist eine Rennstrecke.
Autobahn 130kmh aber in Verbindung mit absolutem Rechtsfahrgebot für LKW.
Innerorts weiterhin 50. Wo notwendig gerne 30kmh
Ja gut, aber dann bitte mit entsprechenden Ausnahmen für BEV (und keine Hybrid). Würde auch direkt den Absatz stärken.
Lieber gestern als heute. Autobahn max 130 kmh, außerorts 80 kmh und innerorts 30 kmh!
Dazu den Bußgeldkatalog auf Tagessätze umstellen und die Zusatzeinnahmen in den ÖPNV und Radwege stecken… man wird ja noch träumen dürfen.
Aber dafür fehlen uns doch die ganzen Schilder!
Wäre dann ja ein Investitionschub für die Schilderindustrie…
Wenn man in der StVo festlegt, dass auf der Autobahn nur noch 130km/h gefahren werden darf, braucht man keine Schilder. Auf der Landstraße stehen ja auch keine 100km/h Schilder rum.
Eben!
Das war schließlich die schwachsinnigste Ausrede die Wissing jemals getätigt hat.
Spiegel.de:
Darauf bezog sich auch die Aussage von Neuhier.
👍👍👍😁
Radwege… die eigentlich die Masse gar nicht haben will, weil sie nicht innerorts pendelt, sondern 20 KM zur Arbeit fahren muss, oder auch mal 50 KM und mehr…
Wenn ich in meiner Studentenbude verkommen würde, könnte ich so was auch fordern…
Wo lebst du denn? 20km mit dem Bike sind kein Problem!
destatis.de:
Anteil der Pendelstrecke unter 5 km -> 27,5 %
Anteil der Pendelstrecke 5 bis 10 km -> 22 %
Anteil der Pendelstrecke bis 10 – 25 km -> 28,4%
Fast 80 % pendeln unter 25 km. Fast die Hälfte sogar unter 10 km.
Wo finde ich die Masse die 20 km oder gar 50 km und mehr fahren müssen?
Stimmt! Aber nicht weil sie es nicht nutzen könnten, sondern weil sie es einfach nicht wollen.
Ich weiß auch was jetzt kommt. Mindestens 5 Tage die Woche brauche ich das Auto weil ich täglich einen Wocheneinkauf vom Supermarkt nach Hause wuchten muss. Und an den anderen Tagen ist es entweder zu heiß, zu kalt, zu nass, zu windig, zu dunkel, etc.
Nö, weil das Kind täglich in die Kita gebracht und wieder abgeholt werden muss und weil die Arbeit 20 km entfernt ist. Von daher: Ja, Auto wird jeden Tag gebraucht, weil Homeoffice ja nun wieder reduziert wird aus Gründen.
Ich finde: Wer Umweltaspekte einbringt, der sollte auch Homeoffice verpflichtend fordern und nicht nur Tempolimit. Wie leer waren die Straßen während des Corona-Lockdowns. Und man hat sehr gut gesehen, dass so viele gar nicht wirklich zur Arbeit fahren müssen. Win:win
Meinst du die berühmt-berüchtigten Elterntaxis?
Die durchschnittliche Entfernung zur nächsten KiTa in Deutschland beträgt 3 km.
Okay, ein Neugeborenes kann nicht alleine zur nächsten KiTa laufen, aber was ist nach dem KiTa-Alter?
Und bevor wir uns jetzt in Elterntaxis verlieren, der Ursprungspost von RolliC war sinngemäß, keiner will Radwege weil die Masse sowieso drölfzig Kilometer jeden Tag mit dem Auto fahren muss. Und auch du kommst mit deinen exemplarischen 20 km Arbeitweg, obwohl das noch nicht mal 28% der Bevölkerung betrifft und 50% weniger als 10 km Arbeitsweg haben.
Deswegen braucht also die Masse keine guten Radwege, aber dafür 10-spurige Autobahnen (A5)?
Ah wieder so ein Besserwisser ohne Kinder. Durchschnitt heißt, es gibt viele Ausreißer. Kita kann auch deutlich weiter weg sein und dann musst du noch zur Arbeit. Aber hey, klar die Leute machen das einfach nur, weil sie nicht laufen wollen. Langer arbeitsweg betrifft also 28% oder Bevölkerung? Und da soll nichts sein? Ignorieren wir einfach 1/4 der Leute. Man man. So viel Kopfschütteln kann man gar nicht.
Und was hat das mit mit der Aussage von von RolliC zu tun, die Masse will keine Radwege?
Natürlich immer nur nach oben, aber nie nach unten.
Mag ja sein, dass es bei dir nur die Ausreisser nach oben gibt. Aber bist du deswegen die Masse die keine Radwege braucht wie von RolliC kundgetan?
Hast ja Recht! Lass uns wegen 28% Autobahnen zehnspurig ausbauen. Die 50% unter 10km wollen keine Radwege. Wieso auch? Es gibt doch genügend Straßen, und wenn es mal eng wird werden halt noch mehr gebaut!
Bin dabei, besonders was Radwege betrifft.
aber dann auch für Züge! Verbrauch mit max Geschwindigkeit ist sicher auch höher!
https://nachhaltigkeit.deutschebahn.com/de/gruene-transformation/massnahmen/ice
Ob der ICE nun mit 250-300 km/h oder mit 120km/h durch die Lande reist, ändert am CO2-Ausstoß kein bisschen, nämlich von Null zu Null!
Und die letzten betriebenen Diesel-Güterzüge sind mit weit unter 100km/h unterwegs.
Einerseits ja, anderseits wäre dadurch mehr Ökostrom für andere Abnehmer zur Verfügung, wodurch weniger konventionelle Komponenten verbrannt werden müssten.
Dadurch würde die Bahn zwar nicht weniger CO2 ausstoßen, aber im allgemeinen die gesamte Bevölkerung und Industrien.
Zu deinem ersten Punkt:
IMHO sorgt nur der Wunsch/ Bedarf nach (mehr) Ökostrom zum einem immer grüneren Strommix.
Wenn jetzt jemand darauf verzichtet, haben andere mehr. In Summe bleibt es aber gleich, wie auch der Strommix.
Zu deinem zweiten Punkt:
Hier geht es um die Reduzierung von Emissionen im Verkehrssektor.
Wie führt der Verzicht der DB auf ein paar hundert Gigawatt Ökostrom dazu, dass im motorisierten Individualverkehr (95% ICEs) weniger CO2 ausgestoßen wird?
Pffff😂