Die Autobahn GmbH hat den Ausbau des Megawatt Charging Systems für E-Lkw an zahlreichen Rastanlagen auf den Weg gebracht.
Die Autobahn GmbH des Bundes hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr die Aufträge für den Aufbau von Schnellladeinfrastruktur an 124 unbewirtschafteten Rastanlagen vergeben.
Im Mittelpunkt steht dabei das neue Megawatt Charging System (MCS), das besonders hohe Ladeleistungen für schwere Elektro-Lkw ermöglichen soll. Laut Bundesverkehrsministerium sollen so künftig kürzere Ladezeiten während gesetzlicher Fahrtpausen möglich werden.
An den geplanten Standorten entstehen insgesamt 836 Ladepunkte für den Straßengüterverkehr. Davon entfallen 447 auf das Megawatt Charging System. Ergänzt wird das Netz durch CCS-Ladepunkte für Zwischenladungen und längere Ladezeiten während Ruhe- oder Übernachtungspausen.
Laut den Projektverantwortlichen zählt das Vorhaben zu den ersten großflächigen Einsätzen der MCS-Technologie.
Megawatt Charging System soll E-Lkw im Fernverkehr unterstützen
Das bundesweite Projekt umfasst fünf Vergabelose mit insgesamt 124 Rastanlagen entlang der Autobahnen. Planung, Errichtung und Betrieb übernehmen fünf verschiedene Unternehmen.
Nach Angaben der Autobahn GmbH soll diese Aufteilung den Wettbewerb fördern und den zügigen Ausbau der Infrastruktur unterstützen. Ein weiteres Vergabeverfahren für bewirtschaftete Rastanlagen befindet sich bereits in Vorbereitung.
Das Projekt im Überblick:
- 124 unbewirtschaftete Rastanlagen
- 447 MCS-Ladepunkte und insgesamt 836 Ladepunkte
- Fünf Betreiber für Planung, Bau und Betrieb
- Weitere Standorte an bewirtschafteten Rastanlagen geplant
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