Nokia veröffentlicht Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2011

 

 

Nach Apple gab heute auch Nokia die Zahlen für das letzte Quartal bekannt und wie erwartet haben die Finnen weiterhin mit starken Einbußen zu kämpfen. Fangen wir mit den Fakten an: 9,27 Milliarden Umsatz durch Verkäufe klingt erst mal ganz ordentlich, Nokia konnte jedoch keinen Gewinn erzielen und liegt sogar 487 Millionen Euro im Minus. Weltweit wurden 88,5 Millionen Geräte an den Mann gebracht, das sind 20% weniger als im Vorjahresquartal.

Die meisten Verluste mit jeweils über 30% Rückgang verzeichnete man in Amerika (42%), China (41%) und Europa (30%). Mit 12,3 Millionen verkauften Geräten war Südamerika das einzige Gebiet, in dem man ein Wachstum (10%) erzielen konnte. Es wurden im zweiten Quartal gerade mal 16,7 Millionen Smartphones verkauft, das sind 34% weniger als im Jahr davor und weniger Verkäufe als Apple mit einem einzigen (beziehungsweise 2, es gibt ja auch noch das iPhone 3GS) Gerät erzielen konnte.

The challenges we are facing during our strategic transformation manifested in a greater than expected way in Q2 2011. However, even within the quarter, I believe our actions to mitigate the impact of these challenges have started to have a positive impact on the underlying health of our business. Most importantly, we are making better-than-expected progress toward our strategic goals.

Nokia besitzt aktuell noch 3,9 Milliarden Euro Barvermögen und die Erwartungen für das dritte Quartal sind nicht besser. Das Unternehmen befindet sich weiterhin im freien Fall und auch wenn man die Handbremse bereits gezogen hat, zum Stehen ist man noch nicht gekommen. Die Hoffnung liegt jetzt ganz in der Partnerschaft mit Microsoft, dem ersten Windows Phone „Sea Ray“ und einem neuen Portfolio für 2012.

Thus, while our Q2 results were clearly disappointing, we are executing well on the initiatives that are most important to our longer term competitiveness.  Some progress is already evident, and thus we are targeting to end this year with more net cash and liquid assets than at the end of Q2 2011.  We firmly believe that our deliberate and unwavering commitment to making the changes necessary at Nokia is the right way to deal with the disruptive forces in our industry and drive value creation for our shareholders.

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