Owlet Dream Sock im Test: Eine smarte Socke für das Baby

Vor ein paar Wochen kam meine kleine Tochter zur Welt und ich wurde das zweite Mal Vater. Zwei Jahre nach meinem Sohn habe ich mich also erneut auf die Suche nach passender Technik gemacht und viel gelernt – was zählt, was eher nicht.
Ein gutes Babyphone ist elementar und die neue Version habe ich euch hier bereits vorgestellt, weitere Produkte folgen. Das heutige Produkt hatten wir beim ersten Kind auch, die Owlet Smart Sock 3, die neue Version heißt Owlet Dream Sock.
Was ist das? Es handelt sich um eine kleine „Socke“, die man dem Kind in der Nacht (oder wenn es eben schläft) anlegen kann. Damit werden dann mehrere Werte wie Puls, Schlafverhalten, Sauerstoffsättigung und Aufwachzeiten in Echtzeit getrackt.
Diese Daten kann man über eine App verfolgen und die Basis alarmiert einen mit einem Ton und Sound, wenn ein Wert in der Nacht abfallen sollte. Die Dream Sock ist medizinisch getestet und kostet 299 Euro (es gibt auch ein Paket mit Kamera).
Seit meinem ersten Test hat sich die App stark verändert, positiv wie ich finde, und es gibt mehr Farben für die Socke selbst, wir haben die neue Version der Dream Sock in Blau getestet. Die Einrichtung ist simpel, die Socke schnell und einfach angelegt und die Verbindung zuverlässig – ich hatte aber auch 2-3 Aussetzer.
In den ersten Wochen hatten wir 2-3 kleine Aussetzer, in denen die Basis kurz Gelb blinkte und warnte, obwohl nichts war. Es war ein Problem mit der Verbindung, und das, obwohl wir im Raum waren. Nachts nicht optimal, aber wir vermuten, dass es daran lag, dass meine Frau den Sensor beim Stillen zu sehr mit dem Arm verdeckte.
Alternativen für die Owlet Dream Sock gibt es kaum, aktuell sogar gar nicht, denn die Socke von Eufy scheint eingestellt worden zu sein und wird nicht mehr verkauft.
Braucht man so eine Socke überhaupt?
Beim letzten Beitrag gab es auch kritische Stimmen, dass so ein Gadget etwas zu weit geht und man es nicht „benötigt“. Ein subjektives Thema, immerhin kostet die Socke sehr viel Geld. In unserem Umfeld, was aus einigen Paaren mit 1-2 Kindern besteht, ist es ähnlich. Aber die Socke hat sich dann doch hier und da verbreitet.
Bei uns war es so, dass ich diese Socke und zusätzliche Sicherheit nicht unbedingt benötigt habe und auch ohne sehr gut schlafen kann. Meine Frau hat die Socke aber tatsächlich auf Platz 1 der Baby-Gadgets meiner ersten Testreihe gehoben, als wir vor ein paar Wochen darüber sprachen, dass ich diese wieder machen möchte.
(Bei mir ist es ein anderes Produkt, was aber noch später folgt.)
Ihr seht, es gibt keine objektive Meinung dazu, es ist sehr subjektiv. Wenn man sowas aber möchte, und es kann Sicherheit in den ersten Wochen geben, und die Bereitschaft für den doch recht hohen Preis mitbringt, dann kann ich die Owlet Dream Sock durchaus empfehlen, sie tut grundlegend das, was sie verspricht.
Für die Werte in der Nacht ist das sicher etwas „too much“, benötigen wir auch nicht, hier geht es einzig und alleine um die Sicherheit und den Hinweis der Base, über die man die Socke übrigens lädt (hält die ganze Nacht), wenn Werte sinken.
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Ob man so etwa braucht oder haben will, dürfen nur die Eltern entscheiden. Für mich gibt es da keine Ausnahme. Nur die Eltern können wissen, was IHNEN ein gutes Gefühl gibt. Daher: Danke für den Test. Meine Kids sind schon zu alt für die Socke 😁 Ich glaube, ich hätte sie auch gekauft. 😉 Ich weiß aber auch, dass ein befreundetes Pärchen sie auf keinen Fall gekauft hätte. Das darf jedes Elternteil und -paar machen, wie es für sie am Besten ist. Wird sich sowieso viel zu oft von außen eingemischt.