Der Peugeot Rifter wird zum neuen Modelljahr mit zusätzlicher Ausstattung und einer erweiterten Motorenpalette angeboten.
Peugeot erweitert nach eigenen Angaben das Angebot für den Rifter und schafft damit mehr Auswahl bei Ausstattung und Antrieben. Der kompakte Hochdachkombi bleibt als vielseitiges Fahrzeug positioniert und richtet sich an private Nutzer, in erster Linie an Familien und Freizeitanwender.
Neben optischen und funktionalen Merkmalen stehen vor allem technische Aktualisierungen im Mittelpunkt.
Ein Augenmerk legt das Unternehmen auf die vollelektrische Variante E-Rifter. Sie wird künftig serienmäßig technisch aufgewertet. Ergänzend bleibt der Rifter auch mit Benzin- und Dieselmotoren verfügbar, um unterschiedliche Nutzungsprofile abzudecken.
Serien- und Technik-Updates auch für den E-Rifter
Mit dem neuen Modelljahr erhält der Rifter laut Hersteller zusätzliche Serienausstattungen. Ab dem Niveau ALLURE gehört eine Fahreraufmerksamkeitswarnung mit Driver-Monitoring-Kamera zur Grundausstattung. Diese Funktion erfüllt die ab Juli 2026 verbindliche GSRV2.2-Richtlinie.
Beim E-Rifter kommt serienmäßig ein bidirektionaler 11 kW On-Board-Charger hinzu, der für die Vehicle-to-Load-Funktion vorbereitet ist. Über einen separat erhältlichen Adapter können externe elektrische Geräte mit Energie aus der Hochvoltbatterie versorgt werden. Damit rückt der elektrische Rifter stärker als mobile Stromquelle in den Fokus.
Weitere Ausstattungsoptionen laut Hersteller:
- Sitzheizung für die Vordersitze
- Infotainmentsystem Peugeot i-Connect Advanced
- Schaltwippen am Lenkrad je nach Motorisierung
- Drei Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe
Der vollelektrische E-Rifter leistet 100 kW (136 PS) und erreicht nach WLTP eine kombinierte Reichweite von bis zu 339 Kilometern bei einem Energieverbrauch von 18,3 bis 19,2 kWh pro 100 Kilometer. Ergänzend bietet Peugeot Benzin- und Dieselmotoren nach Euro-6e-bis-Norm an, die vor allem für längere Strecken gedacht sind. Die Preise beginnen laut Unternehmensangaben bei 38.220 Euro für die Elektroversion.
Ich fahre selbst einen Hochdachkombi und bin froh, dass diese Fahrzeugklasse nicht ausstirbt. Ich finde sie nicht nur als Familienauto einfach unheimlich praktisch. Auch wenn es sich bei den meisten Modellen inzwischen um Kooperationsfahrzeuge verschiedener Marken handelt. Einzig die Reichweiten der elektrischen Ausführungen sämtlicher Hochdachkombis sind doch eher bescheiden.
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