Polestar setzt alles auf Elektroautos und Europa

Polestar muss sich vom US-Markt zurückziehen, weil man als Marke mit Autos aus China (man gehört zu Geely) eine Absage von der Regierung bekommen hat. Volvo darf zwar weiterhin Autos in den USA verkaufen, Polestar allerdings nicht mehr.

Die Gründe dafür sind nicht bekannt und nicht logisch, aber mit diesem Risiko muss man als Unternehmen aus China in den USA (siehe Huawei) rechnen. Es ist ja aber auch nicht so, dass große US-Unternehmen komplett frei in China agieren dürfen.

Doch das Ende war ein Dämpfer für Polestar, bei denen es auch in China nicht mehr so gut läuft. Der Fokus ist daher komplett auf Europa gerückt und im Gespräch mit Automotive News Europa hat Michael Lohscheller betont, dass man große Ziele hat.

Polestar will BMW-Kunden gewinnen

Der neue Polestar 4 SUV, der direkt nach seinem Amtsantritt als CEO vor etwa zwei Jahren in Entwicklung ging, sei ein sehr wichtiges Elektroauto für Europa. Porsche sei zwar weiterhin der Benchmark für Polestar, aber man will vor allem BMW, Audi und Mercedes angreifen. Polestar sieht sich selbst als elektrische Premiummarke.

Unsere wichtigsten Konkurrenten sind die BMWs und Audis dieser Welt. Genau das macht den SUV Polestar 4 so wichtig, denn als Premium-Mittelklasse-SUV trifft er genau den Sweet Spot des Marktes für batterieelektrische Fahrzeuge.

Doch das alte Portfolio war zu sehr „Nische“, wie der Chef von Polestar betont, das sollen der Polestar 4 SUV, der Polestar 7 (2028, kompakter SUV) und der komplett neue Polestar 2 (2027) ändern. Aktuell stagniert aber die Nachfrage bei Polestar.

Michael Lohscheller setzt also auf ein vollelektrisches und neues Portfolio für die Marke und auf Europa, so will man das alte „Momentum“ erreichen. Dazu kommt eine neue Designsprache, damit man erkennt, dass Polestar neu durchstartet. Das Kernproblem bleibt allerdings, denn aktuell ist Polestar eben immer noch zu teuer.


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  1. Zapustal 🍀

    Stimmt doch überhaupt nicht. Die Gründe sind Polestar sehr wohl bekannt…

    Der Hintergrund: Die USA betrachten moderne Autos inzwischen als vernetzte Systeme mit sicherheitsrelevanter Bedeutung. Fahrzeuge erzeugen große Mengen an Daten, kommunizieren mit Cloud-Diensten, beziehen Updates aus der Ferne und sind eng mit mobilen Endgeräten ihrer Nutzer verknüpft. Aus Sicht der US-Regierung entstehen dadurch neue Risiken, wenn Hersteller oder Software-Anbieter aus Staaten stammen, die als geopolitische Wettbewerber gelten. Mit der Connected Vehicle Rule schafft Washington deshalb neue Marktzugangsvoraussetzungen für Fahrzeughersteller wie Polestar. Die schwedische Marke gehört zum chinesischen Geely-Konzern.

    https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/ende-fuer-polestar-in-den-usa-schweden-verlassen-den-us-markt/

    1. Man gibt an, dass man nicht weiß, warum Volvo eine Ausnahme bekommen hat und man selbst nicht. Es ist unlogisch, da ein Modell von Polestar sogar im US-Werk von Volvo gebaut wird. Es war auch nie klar, warum Huawei verboten wurde, Marken wie Xiaomi aber nicht. Der Grund war Huawei damals auch bekannt, warum man aber selbst ins Visier rückte nicht. Also bei Huawei konnte man es sich denken, deren Wachstum war zu rasant, bei Polestar ergibt es aber wirklich gar keinen Sinn mit Blick auf den Marktanteil.

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