Der Umsatz von Porsche ist im dritten Quartal auf 25,28 Milliarden Euro gesunken, aber da man 2025 fast alles investiert hat, gab es mit einem Gewinn von nur 1,74 Milliarden Euro immerhin „Wachstum“. Doch Porsche verkauft weniger Autos.
Die Auslieferungen sind um 16 Prozent eingebrochen und in diesem Jahr liegt die VW-Marke aus Zuffenhausen bei 178.500 Einheiten. Die 200.000 wird man sicher knacken können, aber von den einst 300.000+ Einheiten ist man weit entfernt.
Porsche: 2027 wird ein hartes Jahr
Doch dies sei alles Teil der „strategischen Neuausrichtung“, denn Porsche will nicht mehr auf Volumen, sondern auf Gewinnmarge gehen. Daher kommen bald Modelle über dem 911er und Cayenne, Porsche will sich noch weiter oben positionieren.
Teurere Autos und mehr „Sportwagen“-Image (ja, trotz Fokus auf SUVs), so lautet der neue Plan von Porsche, um aus der Krise zu kommen. Das Problem ist nur, dass 2027 erneut ein schwieriges Jahr für Porsche wird, denn mit einer „deutlichen Erholung“ ist erst 2028 zu rechnen. Man rechnet 2027 mit einem weiteren Einbruch.
Es ist eine riskante Wette für Porsche, die nicht nur ihr Portfolio angehen, sondern ihre komplette Strategie überarbeitet haben. Und selbst wenn die noch teureren Verbrenner funktionieren sollten, so wird es eine Weile dauern, bis diese kommen.
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