Porsche in der Krise: Gewinn bricht komplett weg

Porsche blickte 2024 auf einen Gewinn von 5,3 Milliarden Euro, doch ein Blick in die Geschäftszahlen von 2025 zeigt, dass davon nicht mehr viel übrig ist. Nur noch 90 Millionen Euro Gewinn konnte Porsche letztes Jahr erzielen, das ist nicht viel.
Es gibt einen Grund für diesen massiven Einbruch, denn die Zahlen von Porsche gehen zwar zurück, aber nicht in dem Maße, wie der Gewinn eingebrochen ist. Der Grund ist simpel, es ist die „Neuausrichtung der Produktstrategie von Porsche“.
Porsche setzt wieder voll auf Verbrenner
Heißt? Die geplante Elektro-Plattform für die 2030er Jahre wird „neu terminiert“ und mit anderen Konzernmarken abgestimmt und „Modelle mit Verbrennungsmotor werden länger angeboten“. Und das kostet Geld, richtig viel Geld. Diese Änderung ist auch ein entscheidender Grund, warum der Gewinn des Konzerns wegbricht.
Porsche war bisher nämlich immer die Vorzeigemarke mit toller Rendite im VW-Konzern und man wollte das in den nächsten Jahren sogar noch steigern. Jetzt ist man in eine Schieflage geraten und glaubt, dass Verbrenner die Lösung dafür sind.
Doch das Problem ist, dass das alles Zeit kostet, denn 2026 tut sich da nichts und 2027 auch nicht viel, die neuen Modelle kommen erst 2028. Es ist also eine extrem riskante Wette auf die Zukunft, die aus einer Krise, die der Konzern jetzt noch ganz gut wegstecken kann, eine Krise machten könnte, die ernste Probleme mitbringt.
Wenn die Wette nicht aufgeht, dann kann Porsche nicht erneut umschwenken. Und vor allem dauert das. Diese Kosten für Verbrenner müssen wieder verdient werden.
Porsche setzt auf die Vergangenheit
Ein Teil von mir würde es Porsche natürlich wünschen, dass das in Zuffenhausen alles funktioniert, denn ich habe Freunde und Bekannte, die in diesem Umfeld arbeiten, ein anderer Teil von mir sieht die globale Entwicklung und Konkurrenz und glaubt nicht wirklich daran. Das wird dazu führen, dass Porsche abgehängt wird.
Und über den Klimawandel habe ich noch gar nicht gesprochen, für den ist diese Entwicklung natürlich kontraproduktiv, da Verbrenner deutlich schädlicher sind.
Aber auch ohne dieses Thema, was vielen aktuell ja eher egal ist, wird das jetzt ein Kampf ums Überleben für Porsche. Nokia hat auch nochmal voll auf Symbian60 gesetzt, als Android und iOS da waren, das war rückblickend aber der Untergang.
Man kann Smartphones und Autos nicht vergleichen, das weiß ich auch, aber mir ist kein Beispiel bekannt, in dem eine etablierte Marke in einer Disruption nochmal so richtig auf die ganz alte Technik gesetzt hat und damit weiterhin erfolgreich war.
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man kann Smsrtphones mit Autos nicht vergleichen das ist richtig, daher nehme ich als Beispiel Spiele und Filme. da ist es auch so dass diese wenn sie auf altbewährtes (sex sells, Popkornkino) setzen lukrativer sind und sich weitaus besser verkaufen als jene welche sich auf die moderne politisch korrekte (niemandem auf den Schlips treten, alles inkludieren) Art verlassen.
Diese Meldung natürlich bis NACH der BW-Wahl zurückgehalten, oder?!
Man versucht in Deutschland Probleme der Zukunft mit Lösungen aus der Vergangenheit zu bekämpfen. Das muss schief gehen.
China grüßt aus der Entfernung.