Porsche wollte mit dem Taycan, dem ersten Elektroauto aus Zuffenhausen, eine Führungsrolle in der Elektromobilität anstreben. Das klappte auch eine Weile, aber man verpasste nach einem sehr guten Start eine entsprechende Modellpflege.
Und so brach der Taycan mit der Zeit immer weiter ein, was Porsche als Beweis dafür sah, dass es wieder mehr Verbrenner benötigt. Die kommen jetzt und der Taycan wird laut Wirtschaftswoche gegen 2030 eingestellt. Man prüfte sogar, ob es früher passiert, aber Porsche lässt das erste Elektroauto lieber langsam auslaufen.
Von offizieller Seite bestätigte Porsche bereits, dass jetzt immer mehr Varianten des Taycan wegfallen und die langfristige Zukunft nicht sicher sei. Das ist wenige Wochen nach dem Upgrade für den Porsche Taycan natürlich kein gutes Signal.
Porsche setzt alles auf Verbrenner
Doch Porsche hat die Zeit um viele Jahre zurückgedreht und glaubt, dass man als Sportwagenschmiede mit Verbrennern eine bessere Chance hat. Das bedeutet allerdings auch, dass man beispielsweise auf Hilfe aus China angewiesen ist.
Das ist also die Strategie von Porsche. Weniger Elektroautos, weniger Modelle, mehr Verbrenner, exklusivere und teurere Versionen und der Fokus auf die Nische.
Es ist eine riskante Wette auf die Zukunft, denn der Klimawandel wütet weiter und wenn die Stimmung doch wieder kippt und die Menschen sehen, dass Verbrenner keine gute Lösung für die Zukunft des Planeten sind, dann kann Porsche nicht ein weiteres Mal das Schiff wenden, irgendwann werden die Investitionen zu teuer.
Porsche hofft also, dass Verbrenner bei Sportwagen eine Zukunft haben. Falls das aber nicht der Fall sein wird, dann ist die Strategie „Sportwagenschmiede“ das Ende für die VW-Marke. Dann hat man in Zuffenhausen aufs falsche Pferd gesetzt.
mobiFlip zuerst in deinen Google News – jetzt als Quelle setzen Haken setzen ↗
