Prepaid und Postpaidtarife fast gleichauf

Screen: prepaidtarife-24.de

Vergleicht man die Zahlen der Netzbetreiber zu den verkauften SIM-Karten, liegen 2016 nur wenige Prozentpunkte zwischen Prepaid-Karten und Postpaid-Karten (Vertrag).

Hört man sich etwas um, scheint sich die telefonierende und mobil surfende Bevölkerung in zwei Lager zu teilen: Langjährige Vertragskunden und Prepaidkarten-Inhaber.

Eine Studie von prepaidtarife-24.de gibt Einblicke in genaue Zahlen. Demnach waren von allen 115 Millionen aktiven SIM-Karten, die sich im zweiten Quartal 2016 im Umlauf befanden, 52,5% Postpaid. Hier wird am Ende des Monats eine Rechnung beglichen. Nur geringfügig weniger, nämlich 47,5%, entfallen auf die Prepaidkarten, die von Kunden, bevor sie telefonieren oder surfen können, mit Guthaben aufgeladen werden müssen.

Aufschlüsselung nach Netzbetreiber

Betrachtet man nun die Gesamtheit aller SIM-Karten, ergibt sich folgendes Bild:

  1. O2/EPlus circa 43 Millionen
  2. Telekom circa 41 Millionen
  3. Vodafone circa 30 Millionen

Prepaid

Nimmt man daraus den Teil der Prepaidkarten, ergibt sich unter den Anbietern folgende Aufteilung in %:

  1. O2/EPlus circa 23,8%
  2. Telekom circa 17%
  3. Vodafone circa 13,7%

Bei diesen Angeboten hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. Die großen Netzbetreiber bieten ihren Prepaidkunden LTE an, Telekom und Vodafone sogar mit maximalem Speed. Diese Karten sind mittlerweile auf Augenhöhe mit den Postpaid-Tarifen der Discounter, die allerdings in ihren Angeboten viel größere Datenvolumen bieten.

Der Anteil der beiden Vertragsarten am Gesamtvolumen der vertrieben SIM-Karten unterscheidet sich bei den Anbietern. Während bei der Telekom und Vodafone der Anteil der Postpaid-Tarife überwiegt, verhält es sich bei O2/EPlus umgekehrt. Der Konzern verzeichnet 4,5 Millionen mehr Pre- als Postpaid-Kunden.

Postpaid

Sieht man sich den Teil der Postpaid-Karten genau an, ergibt sich bei den Anbietern folgendes Bild in %:

  1. Telekom circa 24,1 %
  2. O2/EPlus circa 19,6 %
  3. Vodafone circa 16,6 %

Gerade Telefonica (O2/EPlus) macht einen Großteil ihrer Verträge über Discounter, die mittlerweile Allnetflats mit großen Datenvolumen und MultiCards inklusive zu erschwinglichen Preisen anbieten. Zu der Telekom als Alternative, setzt man auf Congstar und Klarmobil. Ein Discounter im D2-Netz wäre zum Beispiel Otelo oder maxxim.

Generell lässt sich zu diesen Verträgen sagen, dass sie sich lohnen, wenn man nebenbei ein Handy abstottern möchte. Hat man bereits ein Gerät oder kauft das einzeln, lohnt sich ein Blick zu den Discountern. Hier bekommt man mehr fürs Geld und das oft schon mit nur einem Monat Vertragslaufzeit. Zumindest sollte man seinen Vertrag alle zwei Jahre auf den Prüfstand stellen und diese Frist nicht ablaufen lassen, um eine automatische Verlängerung, ohne dass man in irgendeiner Form profitiert hat, zu verhindern. In diesem Zusammenhang legen wir euch unseren Tarifrechner wärmstens ans Herz!

Telefonica befindet sich derzeit im Prozess der Digitalisierung und hat  jüngst mit O2 Free die Datendrosselung angegriffen.

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