Das Unternehmen Proton stellt mit Proton Meet einen Videodienst vor, der Gespräche durchgehend verschlüsseln und vor Zugriff schützen soll.
Der Anbieter positioniert den neuen Dienst als Alternative zu etablierten Plattformen und verweist auf Risiken bei gängigen Lösungen, etwa mögliche Zugriffe auf Metadaten, Chats oder Inhalte. Laut Unternehmensangaben können auch gesetzliche Regelungen wie der US CLOUD Act den Zugriff auf Daten begünstigen, was für Organisationen mit Datenschutzvorgaben relevant sei.
Mit Proton Meet sollen Gespräche standardmäßig Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein, sodass selbst der Anbieter keinen Zugriff auf Audio, Video oder Nachrichten hat. Technisch setzt Proton nach eigenen Angaben auf das offene Protokoll Messaging Layer Security, das geprüft und öffentlich dokumentiert ist.
Proton Meet: Funktionen, Nutzung und Preise
Der Dienst erlaubt spontane Meetings ohne Anmeldung und unterstützt laut Anbieter bis zu 50 Teilnehmer pro Sitzung mit einer Dauer von bis zu einer Stunde. Neben Video und Audio sind Bildschirmfreigabe sowie Chat integriert, ebenfalls verschlüsselt.
Wichtige Funktionen im Überblick:
- Ende-zu-Ende-verschlüsselte Video- und Audioanrufe
- Meeting-Start ohne Registrierung per Link
- Integration in gängige Kalenderdienste
- Unterstützung für Desktop und mobile Geräte
Für erweiterte Nutzung bietet Proton kostenpflichtige Tarife mit mehr Kapazität und zusätzlichen Funktionen an. Der Einstiegspreis liegt laut Anbieter bei 7,99 US-Dollar pro Nutzer und Monat, optional auch im Paket mit weiteren Diensten des Unternehmens.
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