„Ready Set Ford“: So will Ford ein Comeback in Europa starten

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Ford musste in den letzten Jahren ordentlich Federn in Europa lassen, was aber vor allem selbstverschuldet ist, da man gewisse Modelle nicht gut pflegte und teilweise auch komplett einkassierte. Doch Europa ist für Ford weiterhin ein wichtiger Markt.

Im Rahmen der neuen Strategie, die sich „Ready Set Ford“ nennt, will man zurück in die Charts der Autoverkäufe und sei laut Jim Baumbick „da, um zu gewinnen“, so der Europachef bei Autocar. Ford plant eine große Offensive bis zum Jahr 2029.

Ford plant fünf neue Modelle

Fünf Modelle sind in den nächsten Jahren geplant, darunter ein „europäischer Bronco“, den es elektrisch und als Verbrenner geben wird, ein elektrischer und kompakter Hatchback, der vielleicht sogar Fiesta heißen könnte, und noch ein Crossover als Elektroauto, die beide mit der Plattform von Renault gebaut werden.

Darüber hinaus sind noch zwei weitere „Multi-Antriebs-Crossover“ für uns geplant, die das „erneute Engagement“ von Ford in Europa unterstützen sollen. Ford setzt auf viel Technik von anderen Unternehmen, wie auch beim Explorer und Capri, die beide VW-Technik nutzen, aber Jim Baumbick von Ford sieht darin kein Problem:

Für einen Kunden sind es die Dinge, die man sieht, berührt und spürt, die anders sein müssen, damit es sich wirklich wie ein Ford anfühlt. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit unseren Partnern die Möglichkeiten zu prüfen, und die Flexibilität der [Renault]-Plattform bietet uns die Spielräume, die wir brauchen, um das Fahrerlebnis eines Ford individuell zu gestalten und von anderen abzuheben – wir kaufen also nicht einfach nur eine Liste von Bauteilen ein.

Die Strategie lautet also Partnerschaften, wenn es um Europa geht. Die neue und von Ford als vielversprechend bezeichnete Plattform für Elektroautos wird nicht nach Europa kommen. Bisher ging die aktuelle Strategie von Ford aber nicht auf.

Ford sucht sich die Technik jetzt bei Partnern, kauft diese ein, und hofft, dass man mit alten und bekannten Namen die Kunden zurückholen kann. Ich sehe bisher aber noch nicht, wie dieser Plan, der bisher nicht gut ankommt, in Zukunft aufgehen soll.

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