Renault: „Wer nur in der Vergangenheit lebt, ist tot“
Renault ist gerade sehr erfolgreich mit Elektroautos, was vor allem am Comeback der „alten“ Marken im neuen Gewand liegt. Vor allem der Renault 4 und Renault 5 waren eine gute Entscheidung. Aber man darf nicht nur in der Vergangenheit leben.
Renault will wieder mehr Neues testen
Im Gespräch mit Autocar hat Fabrice Cambolive betont, dass es einen guten Mix benötigt. Ein Drittel sollten alte Autos mit neuer Technik sein, sofern diese in der heutigen Zeit noch sinnvoll sind, ein weiteres Drittel sollten bekannte Modelle sein, für die man die Marke kennt, wie ein Twingo, und ein Drittel sollte ganz neu sein.
Man muss die Ingenieure und Designer auch mal von der Leine lassen, so der Chief Growth Officer der Renault Group, und darauf liegt jetzt der Fokus der Marke.
Die alten Klassiker sind wieder da, die bekannten Modelle wurden erneuert, jetzt wird es Zeit für etwas ganz Neues bei Renault. Wobei Fabrice Cambolive nicht sagen wollte, wohin die Reise der Franzosen geht. Viele (zu viele) fokussieren sich aber nur auf die SUVs und das sieht Renault auch als Chance für mehr Auswahl.
Renault bleibt beim elektrischen Antrieb
Beim Antrieb strebt man ein 100 Prozent elektrifiziertes Lineup in den 2030ern an, wobei die Elektroautos knapp die Hälfte ausmachen sollen, der Rest verteilt sich auf Hybrid und Range Extender. Eine konkrete Prognose für den Markt sei aber schwer.
Also, das Lineup von Renault steht so weit, die erfolgreichen Modelle werden bald gepflegt, wie mit mehr Leistung, neuen Farben und größeren Akkus, aber Renault will sich nicht darauf verlasen, denn „wer nur in der Vergangenheit lebt, ist tot“.
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