Samsung: Oscar-Selfie war so nicht von uns geplant

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Neben den ganzen Gewinnern war vor allem das Selfie von Ellen am gestrigen Tag das Highlight der Oscars 2014. Man könnte meinen, dass Samsung für das Foto mit dem Galaxy Note 3 gezahlt hat. Haben sie aber angeblich gar nicht.

Samsung soll knapp 20 Millionen Dollar für Werbung bei den Oscars ausgegeben haben und zeigte während der Veranstaltung zum Beispiel auch den ersten Werbeclip für das Galaxy S5 und die Gear 2. Die eigentliche Aufmerksamkeit bekam aber ein Tweet von Ellen, die die Show leitete. Diese machte mit einigen Gewinnern ein Selfie, das im Anschluss auf Twitter landete. Mittlerweile ist es das am meisten geteilte Foto und hat sogar den beliebtesten Tweet von US-Präsident Barack Obama abgelöst.

Über 3 Millionen Retweets waren es heute früh und die Zahl ist weiter steigend. Das Foto ist also in sämtlichen Medien und oftmals sieht man auch ein Foto, auf dem man sie Entstehung dieses Fotos sieht. Darauf erkennt man ganz klar ein Samsung Galaxy Note 3 in Weiß. Produktplatzierung, klarer Fall, könnte man meinen. Doch laut Samsung habe man für dieses Foto und diese Szene nicht gezahlt. TechCrunch hatte nachgefragt und eine offizielle Stellungnahme eines Pressesprechers bekommen:

While we were a sponsor of the Oscars and had an integration with ABC, we were delighted to see Ellen organically incorporate the device into the selfie moment that had everyone talking. A great surprise for everyone, she captured something that nobody expected. In honor of this epic moment and of course, the incredible response of nearly 3 million re tweets, we wanted to make a donation to Ellen’s charities of choice: St Jude’s and the Humane Society. Samsung will donate 1.5 million dollars to each charity.

Samsung hat vielleicht nicht dieses Foto bezahlt, laut dem Wall Street Journal hat man allerdings dafür gezahlt, dass während der Show diverse Samsung-Geräte zu sehen sind. Es ist glückliches Marketing, dass ausgerechnet so ein Foto dabei entstanden ist, welches dann auch noch um die Welt geht. Samsung hat jedoch dafür gezahlt und tut es auch jetzt, denn man wird 3 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke spenden.

Ellen wurde vor der Show übrigens gezeigt, wie man das Smartphone bedient, denn die Moderatorin nutzt eigentlich ein iPhone (mit dem sie übrigens ebenfalls ein paar Bilder machte) und war nicht vertraut mit Android. Es gab also eine Abmachung zwischen ABC, der Sender, der die Oscars zeigt, und Samsung. Aber mal ehrlich: Wer hätte denn etwas anderes gedacht. Trotzdem ganz nett, dass Samsung sich noch dazu entschieden hat weitere 3 Millionen zu spenden. So geht Marketing. Und nicht so.

PS: Auch Nokia wollte gestern übrigens etwas von der Aufmerksamkeit abhaben.

quellen techcrunch wsj

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