Apple-Headset: Fokus auf Gaming, Medien und Kommunikation

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Kommendes Jahr wird Apple vermutlich ein eigenes Headset vorstellen, welches eine Mischung aus AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality) zeigen soll. Das wird auch gerne als Mixed Reality bezeichnet und wurde von Microsoft etabliert.

Es ist noch unklar, ob das Headset noch Ende 2022 oder eher Anfang 2023 kommt, aber das wird mit Blick auf die Chipkrise vielleicht auch nicht Apple entscheiden. Der Fokus von Apple soll laut Mark Gurman auf drei großen Bereichen liegen.

Apple: Gaming, Medien und Kommunikation

Kern-Feature ist wohl Gaming, denn es gibt ordentlich Power, hochauflösende Displays und Lüfter. Das Headset wird zwar sehr teuer (vermutlich um die 3000 Dollar), aber es ist selbstständig und benötigt keinen externen PC für die Spiele.

Der zweite Punkt betrifft Medien bzw. Entertainment. Apple soll bereits mit Partnern an entsprechenden Apps arbeiten. Mark Gurman nennt keine Dienste, aber ich denke da in erster Linie an Netflix oder YouTube (und natürlich auch Apple TV+).

Und das dritte Highlight ist wohl die Kommunikation. Apple hat Dinge wie Animojis, FaceTime und Co. an die virtuelle Welt angepasst. Man wird mit dem Headset also auch Zoom-Konferenzen (Zoom wurde nicht explizit genannt) abhalten können.

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Es ist immer spannend, wenn Apple eine neue Kategorie erobert. Vor allem dann, wenn der Chef (Tim Cook) diese seit Jahren als „das nächste große Ding“ in den Interviews positioniert. Ich bin noch skeptisch, da so ein Preis sehr viele vom Kauf abhalten würde, aber für gute Prognosen ist es jetzt auch noch etwas zu früh.

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  1. Sam ☀️

    "Ich bin noch skeptisch, da so ein Preis sehr viele vom Kauf abhalten würde"

    Das hat man auch bei einem Poliertuch für 25 Euro gesagt :-D

    1. Tom ☀️

      Der Vergleich hinkt aber, weil 25 Euro "nichts" sind. Vielleicht überteuert, aber wenn man Gefallen am Produkt findet, tut die Investition trotzdem nicht sehr weh. 3.000 Euro hingegen sind ein ziemlicher Batzen Geld, wo die Investition den Wenigsten vergleichbar leicht fallen wird. ;-)

      Der Preis hat es in jedem Fall in sich, sofern sich dieser bewahrheitet. Geräte von Apple waren ja noch nie günstig, aber trotzdem immer in einem Rahmen, der argumentierbar war. Wenn man aber den 8 1/2-fachen (!) Preis einer Meta Quest 2 aufruft, wird das selbst für Apple schwierig zu argumentieren (selbst wenn das Produkt am Ende deutlich besser sein sollte) und die Zielgruppe extrem verengen. Letzteres ist genau der Punkt: Apple muss sich eben überlegen, was ihre Zielgruppe sein soll. VR gehört definitiv die Zukunft und VR hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Apple arbeitet daran mit Sicherheit auch schon lange genug, um die Technikwelt zu begeistern, wenn sie dann was vorstellen. Und dennoch befindet sich VR meiner Meinung nach eher noch am Anfang seiner Entwicklung und ist für mich jedenfalls noch nicht an dem Punkt, an dem ich überhaupt in Erwägung ziehen würde, einen solchen Preis zu bezahlen. Schon gar nicht für einen neuen "Player" am Markt, selbst wenn dieser Apple heißt.

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