• Huawei: Prognose für 2019 soll intern gesenkt worden sein

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    Vor wenigen Wochen berichtete Huawei noch über ein sehr erfolgreiches erstes Quartal und es war zu erkennen, dass man sein Ziel (2020 die neue Nummer 1 zu werden) durchaus erreichen könnte. 2018 waren es 200 Millionen Smartphones, 2019 sollten es bis zu 250 Millionen werden und 2020 dann 300 Millionen.

    Huawei: Doch „nur“ 200 Millionen Smartphones

    Doch laut Nikkei hat Huawei bei mehreren Partnern die Bestellungen reduziert, es ist von bis zu 30 Prozent die Rede. Eine interne Huawei-Quelle hat wohl auch mitgeteilt, dass man im zweiten Halbjahr von 20 bis 30 Prozent weniger Einheiten als bisher angenommen ausgeht. Würde bedeuten, dass Huawei derzeit hofft, dass man die 200 Millionen von 2018 irgendwie noch mal erreichen kann.

    Anfang Juni machte eine Meldung die Runde, dass Foxconn die Produktion von Huawei-Smartphones zurückgefahren hat, der Huawei jedoch widersprach. Nun gibt es aber eine ähnliche Meldung und es sieht so aus, als ob die aktuelle Lage (Huawei muss ohne Android-Lizenz und US-Partner auskommen) so langsam aber sicher Folgen für die Nachfrage nach Huawei-Smartphones hat.

    Der Verkauf lief in den letzten zwei Wochen ganz normal weiter und bis Ende August darf Huawei auch ganz normal Android-Updates ausliefern. Gegenüber Nikkei gab Huawei an, dass die aktuellen Anpassungen keine große Veränderung bedeuten. Offizielle Zahlen will man jedoch auch nicht nennen.

    Huawei: Wann kommt eine Lösung?

    Langfristig gesehen muss so eine kurze Entscheidung aber auch keine große Rolle spielen, denn sollte das Problem gelöst werden, kann man die Produktion ganz schnell wieder hochfahren und es geht weiter. Die Frage ist nur: Wie lange wird der aktuelle Zustand anhalten und kann Google etwas beeinflussen?

    Wir begeben uns in die dritte Woche, in der Huawei ohne Android-Lizenz und andere Partner auskommen muss, das Honor 20 Pro ist deshalb auch noch nicht auf den Markt gekommen. Ich bin gespannt, ob wir diese Woche einen Schritt weiterkommen, aktuell sieht es aber nicht so aus, als ob die US-Regierung im Handelsstreit mit China ihre Meinung spontan ändern würde.

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