Samsung Galaxy S20 Ultra: Snapdragon vs. Exynos im Vergleich

Samsung Galaxy S20 Ultra Header

Samsung hat vor ein paar Jahren damit begonnen die eigenen Flaggschiffe mit einem Exynos-Chip auszustatten und in der Anfangszeit, war das ein Vorteil. Doch mittlerweile sieht die Sache anders aus, es entwickelte sich zu einem Nachteil.

Das wurde in den letzten zwei Jahren schon kritisiert, doch Samsung hielt auch 2020 an der Entscheidung fest. In den europäischen Modellen vom S20-Lineup gibt es den Exynos 990 und die US-Version besitzt den Snapdragon 865.

Exynos: Chip wird schneller heiß

Der YouTuber „Mrwhostheboss“ hat beide Versionen bekommen und diese mal in ein paar Szenarien gegeneinander antreten lassen. Der Exynos-Chip wird schneller heiß und muss die Performance  früher als der Snapdragon-Chip drosseln.

Spielt man mal etwas länger, spürt man das bei der Performance. Im Alltag und beim Scrollen durch das Menü eher nicht (aber da reicht mittlerweile jeder Mittelklasse-SoC). Doch auch bei der Kamera-App ist die Snapdragon-Version schneller.

Exynos: Schlechtere Fotos und Akkulaufzeit

Das ist aber noch nicht alles, denn auch bei den Fotos liefert das Modell mit dem Snapdragon wohl (wie letztes Jahr) etwas bessere Ergebnisse. Hinzu kommt noch die schlechtere Akkulaufzeit, was auch mit im Ultra-Testbericht aufgefallen ist.

Kurz: Samsung könnte einiges mit Updates fixen, aber das ändert nichts an der Lage. Langfristig wäre es aber gut, wenn Samsung entweder dafür sorgt, dass die beiden Chips wieder auf einem Level sind oder sich von den Exynos-Chips trennt.

Samsung: Kamera mit 150 Megapixel für 2021 im Gespräch

Samsung Galaxy S20 Ultra Header

Seit ein paar Monaten erleben wir das, was die Smartphonebranche vor ein paar Jahren schon durchgemacht hat: Ein Megapixel-Wettrennen. Wobei man das nicht vergleichen kann, denn dank Pixel Binning (es werden zum Beispiel vier Pixel zu einem kombiniert) ist es…17. März 2020 JETZT LESEN →

Teilen


Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an.