Skoda zeigt echtes Flaggschiff als Elektroauto

Skoda bringt mit dem Epiq sehr bald das vorerst günstigste Elektroauto auf den Markt, mit dem Peaq folgt kurz danach das teuerste Modell, was man selbst als echtes „Flaggschiff“ bezeichnet. Preislich geht es auch erst bei 50.000 Euro los.

Dafür bekommt man aber keine Audi-Technik, sprich PPE-Plattform, es bleibt bei der MEB-Basis, wie im Enyaq und allen Modellen darunter. Bei der Leistung gibt es also die bekannten 210 kW / 286 PS bzw. 220 kW / 299 PS mit zwei E-Motoren.

Ein Skoda Peaq RS soll folgen, da ist also noch Luft nach oben, wobei Leistung bei einem fast 5 Meter langen SUV eher nebensächlich ist. Da muss genug da sein, um die Masse zu bewegen, aber wirklich sportlich ist man damit eher nicht unterwegs.

Doch wie weit kommt man? Im Unterboden stecken 90 kWh, wovon man 86 kWh nutzen kann, kennt man auch von anderen VW-Marken. Geladen wird demnach mit maximal 195 kW, von 10 auf 80 Prozent benötigt es also eher magere 28 Minuten.

Der Peaq ist vor allem eins, ein großes Elektroauto, mit einer Mischung aus MEB aus Europa und aus China, wo Skoda zwar nicht vertreten ist, wo aber besonders große Autos beliebt sind. Und auch der Innenraum wurde komplett überarbeitet.

Es gibt ein größeres Fahrerdisplay und ein neues und großes Display in der Mitte, darunter neue Bedienelemente. Basis für die Software ist natürlich schon das neue Android Automotive, wie von MEB+ gewohnt, was andere Modelle auch nutzen.

Der Skoda Peaq ist das elektrische Flaggschiff der Marke, das stimmt, aber bei so einem Begriff, mit dem Skoda offen wirbt, erwartet man 2026 vielleicht auch schon etwas mehr, in China müsste man da schon etwas aktuellere Technik anbieten.

Was mir auffällt: Der Elroq und Enyaq gefallen mir optisch sehr gut, das ist eine sehr schöne Weiterentwicklung der Designsprache. Der neue Epiq und Peaq gefallen mir aber weniger. Beim Design ist das für mich leider wieder ein kleiner Rückschritt.


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  1. Dom 🌀

    Die technischen Daten könnten für ein so großes neues Fahrzeug schon noch besser sein. Schade!

    1. Athlonet 🏆

      Naja, ist halt immer noch die MEB Plattform. MEB+ hat bei den Akkus nicht viel geändert.
      Der 86kWh Akku (netto) vom Peaq stammt 1:1 aus dem VW ID.7.

      Für den Preis den sie für den Peaq aufrufen werden ist das in der Tat erbärmlich. Da wäre 800V Technik Pflicht. Aber Skoda ist da halt auf VW angewiesen. Und die haben nix anderes.

      1. Theoretisch schon, sie haben PPE. Aber dann kann man den Kunden keinen Q6 oder Macan mehr verkaufen, wenn der Skoda technisch auf dem gleichen Level ist. Möglich wäre sowas, aber solange die Kunden in Europa das mitmachen, wird es der VW-Konzern ausreizen.

        1. Christian 🔆

          Und genau das ist das Dilemma in dem VW mit seiner Mehr-Marken-Strategie sitzt.

          VW muss endlich mal sein Marken/Modell Portfolio ausdünnen.

          1. Müssten sie, sehe ich auch so, langfristig wird das auch nicht anders gehen, wenn nicht alle Marken bei einem härteren Wettbewerb schrumpfen sollen. Wichtig wäre aber, dass man das Problem der Plattformen angeht, denn das ist grundsätzlich gut für Skalierung, aber es bedarf dann nicht nur extrem günstig (MEB) und sehr teuer (PPE), sondern noch ein Mittelding, was für genau solche Modelle ausgelegt ist. Oder auch einen Audi Q4, der darf auch nicht mit MEB gebaut werden. Ich hoffe, dass sie das mit SSP besser machen und da mehr Flexibilität für die jeweiligen Preiskategorien eingeführt wird. Oder, aber das wird man kaum machen, weil das teuer ist, die Basis besser wird.

  2. Neuhier 🔆

    Endlich sich die Hauptscheinwerfer wieder da wo sie hingehören. N bissl groß, wünsche Skoda aber viel Erfolg!

  3. Christian 🔆

    Der 80.000€ Skoda incoming…..schick aber wird zu teuer sein. Firmenkunden werden dafür sorgen, dass er auf der Straße zu sehen sein wird.

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