Supermärkte schlagen Banken beim Bargeld

Der Einzelhandel ist laut einer Analyse der Deutschen Kreditbank in deutschen Großstädten die wichtigste Anlaufstelle für Bargeld.
Die Deutsche Kreditbank hat die Bargeldverfügbarkeit in den 30 einwohnerstärksten Städten sowie in den Bundesländern untersucht. Verglichen wurden Bankfilialen und Geldautomaten mit Einzelhandelsgeschäften, die Bargeldabhebungen an der Kasse anbieten. Grundlage waren unter anderem Erhebungen der Stiftung Warentest. Alle Werte wurden ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt.
Demnach sind Einzelhandelsstandorte häufiger verfügbar als klassische Geldautomaten. Im Durchschnitt kommen in den größten Städten 3,4 Geschäfte mit Bargeldservice auf 10.000 Einwohner, während es 3,0 Bankfilialen und Geldautomaten sind. Nur in acht der untersuchten Städte übertrifft die Zahl der ATMs das Angebot im Einzelhandel.
Bargeldverfügbarkeit im Städtevergleich
Die höchste Dichte an Geschäften mit Bargeldservice weist Chemnitz auf, gefolgt von Braunschweig und Hannover. Am unteren Ende liegen Karlsruhe, Stuttgart und Bielefeld. Bei den Geldautomaten führt Aachen vor Karlsruhe und Berlin, während Duisburg das Schlusslicht bildet. In mehreren Städten, darunter Berlin und Frankfurt am Main, ist die ATM-Dichte höher als das Einzelhandelsangebot.
Insgesamt ergibt sich laut Analyse eine stabile Versorgung. Rechnet man alle Möglichkeiten zusammen, stehen in Großstädten durchschnittlich 6,4 Bargeldoptionen pro 10.000 Einwohner zur Verfügung. Aachen, Chemnitz und München liegen hier vorn, Berlin erreicht Rang vier.
Die Tabelle zeigt die Anzahl von Einzelhandelsgeschäften mit Bargeldservice je 10.000 Einwohner in den 30 größten Städten Deutschlands:
Die Tabelle zeigt die Anzahl von Geldautomaten und Bankfilialen je 10.000 Einwohner in den 30 größten Städten Deutschlands:
Die Tabelle zeigt die Anzahl von Möglichkeiten des Bargeldbezugs je 10.000 Einwohner in den 30 größten Städten Deutschlands:
Die Tabelle zeigt die Anzahl von Möglichkeiten des Bargeldbezugs je 10.000 Einwohner in allen deutschen Bundesländern:
Die Tabelle zeigt die Differenz des jeweiligen ATM-Index und Einzelhandel-Index in den 30 größten Städten Deutschlands:
Ich halte die Ergebnisse für nachvollziehbar, da der Bargeldbezug beim Einkauf für viele Menschen praktischer ist als der gezielte Gang zum Automaten.
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Größter Vorteil der Supermärkte ist natürlich dass der Konsument eh einkaufen muss und zeitgleich Bargeld abheben kann und so nicht mehr zu einer Filiale bzw einem Automaten gehen muss
Wundert mich nicht. Ich müsste erstmal ein Tagesticket für die Öffis kaufen (6,80€) um überhaupt zu einem von insgesamt drei Bankautomaten zu kommen (Oder 60+ Minuten laufen). Da kann ich dann auch gleich zu nem beliebigen Automat gehen und die 5€ Gebühr bezahlen (Btw.: MEine Stadt hat 210k+ Einwohner). Oder eben im Supermarkt „abheben“. Da ist mir dann auch das Gejammer der Angestellten egal die sich über zu wenig Wechselgeld in der Kasse beschweren und ob ich nicht woanders Bargeld beziehen könnte.
Und wieder wird Bargeld ein bisschen mehr abgeschafft….weniger Automaten..
Gut so.
Du hast den Artikel nicht gelesen. Hier geht es darum, wo man eher Bargeld abheben kann und das ist nun Mal im Supermarkt.
Der trollt doch wieder nur….