tado° knackt Millionenmarke und schreibt erstmals schwarze Zahlen

Das Smart-Home-Unternehmen tado° hat mehr als 5,5 Millionen smarte Thermostate installiert und erstmals operative Profitabilität erreicht.
Nach eigenen Angaben unterstützt das Unternehmen inzwischen über eine Million Haushalte in Europa dabei, Heizung, Kühlung und Strom effizienter zu steuern. Laut CEO Johannes Schwarz sei die Profitabilität Ergebnis des anhaltenden Wachstums und ermögliche eine stärkere Unabhängigkeit sowie Investitionen in die Weiterentwicklung der Plattform.
tado° entwickelt sich zur Plattform für Energiemanagement
Ursprünglich auf smarte Thermostate fokussiert, positioniert sich tado° zunehmend als umfassende Lösung für das Energiemanagement im Haushalt. Das System kombiniert Heizsteuerung mit dynamischen Stromtarifen, um Verbrauch zeitlich zu optimieren und Kosten zu senken. Laut Unternehmensangaben sparen Nutzer im Schnitt rund 22 Prozent Heizenergie.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Kompatibel mit verschiedenen Heizsystemen
- Automatische Verbrauchsoptimierung
- Integration dynamischer Stromtarife
- Fokus auf CO₂-Reduktion
Mit der Profitabilität will tado° weniger abhängig von externem Kapital werden und hat ein Beteiligungsprogramm für Mitarbeiter eingeführt. Für die Zukunft plant das Unternehmen den Ausbau seiner Plattform mit KI-gestützter Optimierung und stärkerer Einbindung erneuerbarer Energien.
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Bitte solche ungeprüft Angaben nicht weiter verbreiten. Der Heizugsbauerverband sagt nämlich, dass man dadurch in der Regel nichts spart.
Stiftung Warentest spricht von bis zu 10 Prozent. Wo finde ich deine Angabe, habe sie nicht gefunden?
Wrr bisher schon sparsam war und bewusst geheizt hat spart nix. Wer natürlich immer auf 5 hat und angekipptes Fenster, der spart.
https://www1.wdr.de/fernsehen/hier-und-heute/digitale-heizungsthermostate-100.html
Die smarten Thermostate erhöhen in der Regel nur den Komfort.
Wer eine 25 Jahre alte Gastherme hat mit aussen und Innensensor, kann das schon mit seiner normalen Heizanlage.
Daher gibt es immer nur grobe Angaben, es stimmt aber eben nicht, dass man hier „nichts spart“.
Das stimmt so nicht. Es gibt auch ganz andere Erhebungen. Es kommt stark auf die Heizungsart an. Meine Ersparnis lag bei etwa 30 %.
https://www.mobiflip.de/shortnews/homematic-ip-pilotprojekt-belegt-ueber-30-gesparte-heizenergie/
Dann hast du sicherlich nicht in einem Eigenheim gelebt und der sparsame Umgang mit Energie nicht berücksichtigt.
Geheizt wie in Russland? Wohnung warm? Fenster auf?
Nein. Mietwohnung, Fernwärme, viele Heizkörper. Durch die smarten Heizkörperthermostate senkt man viel häufiger und individueller ab. Das kannst du manuell gar nicht darstellen. Zudem sind die Heizungen in zahlreiche Automationen eingebunden, die alleine etwa 15 % bringen. Automationen und intelligentes Zusammenspiel mit anderen Smart-Home-Komponenten werden in den meisten Erhebungen leider nicht berücksichtigt. Ich hab das alles sehr detailliert für jeden Raum getrackt, alle Statistiken ausgewertet und mit den Jahresabrechnungen aufgeschlüsselt. 30 % kommt absolut hin und wir haben vorher auch schon manuell relativ sparsam geheizt.
Weil du so etwas schon einmal behauptet hast, bin ich der Sache jetzt auf den Grund gegangen. Es ist leider nicht das erste Mal, dass du hier irgendwelche schrägen Thesen aufstellst, die überhaupt nicht haltbar sind.
Branchennahe Quellen wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und die von Verbänden getragene Plattform „Intelligent heizen” gehen bei digitaler Heizungssteuerung von Einsparpotenzialen von bis zu etwa 15 % aus. Dies basiert unter anderem auf einer Studie des ITG Dresden.
Wissenschaftliche Analysen, etwa vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik, bestätigen diese Größenordnung mit rund 15 % im Feldversuch bzw. etwa 12–28 % Einsparung je nach System und Komforteinstellung.
Dabei wurden die Automationen, die zusätzliches Einsparpotenzial bieten, noch nicht einmal berücksichtigt. Das kommt natürlich immer auf den individuellen Fall vor Ort an. Einhellig kann man jedoch sagen, dass sich selbst mit den einfachsten Smart Thermostaten relativ unkompliziert 15 % sparen lassen.
Die Aussage, dass sich dadurch in der Regel „nichts“ sparen lässt, ist daher schlicht Quatsch und an den Haaren herbeigezogen. Dafür gibt es auch keinerlei Belege.