Telekom startet mit 5G+ Ultra den nächsten Schritt

Die Deutsche Telekom erweitert ihr 5G+ Angebot um latenzoptimierte Videotelefonie und bündelt Funktionen unter dem Namen 5G+ Ultra.
Das Unternehmen integriert Videotelefonie in sein bestehendes 5G+ Portfolio, das bisher vor allem für Gaming genutzt wurde. Die neue Option soll laut Unternehmensangaben stabile Verbindungen und geringe Latenzen auch bei hoher Netzauslastung ermöglichen. Die Buchung ist kostenfrei und richtet sich an Kunden mit aktuellen MagentaMobil-Tarifen sowie kompatiblen Geräten.
Technische Grundlage ist das 5G-Standalone-Netz in Kombination mit Network Slicing und der L4S-Technologie. Diese soll Datenströme priorisieren und Schwankungen bei Latenz und Übertragungsqualität reduzieren. Unterstützt wird die Funktion zunächst unter anderem von FaceTime auf iPhones sowie der Apple Vision Pro, weitere Partner sind angekündigt.
„5G+ Ultra“ soll stabile Videocalls auch bei hoher Netzauslastung ermöglichen
Nach Unternehmensangaben bleiben Bild und Ton selbst in stark ausgelasteten Situationen stabil, etwa in Bahnhöfen oder Stadien. Messungen im Gaming-Umfeld zeigen laut Telekom eine Reduktion von Paketverlusten und eine geringere Latenz. Vergleichbare Effekte wurden demnach auch bei Videotelefonie beobachtet.
Mit dem Start der neuen Möglichkeiten bündelt das Unternehmen sein 5G+ Angebot künftig unter dem Namen 5G+ Ultra. Weitere Anwendungen und Partner für 5G+ Ultra sollen schrittweise folgen.
Wichtige Punkte im Überblick
- Kostenlose Zusatzoption für bestehende Tarife
- Optimiert für Gaming und Videotelefonie
- Basierend auf 5G Standalone und L4S
- Unterstützung durch ausgewählte Geräte und Apps
Ich halte die Erweiterung für nachvollziehbar, da stabile Latenzen bei Videocalls ein häufiges Problem im Mobilfunk sind und die Integration in bestehende Tarife den Einstieg erleichtert. Interessant wäre allerdings auch eine allgemeine Verfügbarkeit von 5G Standalone im Netz der Telekom.
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Netzneutralität -hust-