Telekom will letzte Funklöcher mit Starlink schließen

Die Deutsche Telekom plant, letzte Funklöcher in Europa per Satellite-to-Mobile mit Starlink zu schließen. Vodafone setzt für ein vergleichbares Vorhaben auf den Konkurrenten von Amazon.

Die Deutsche Telekom erweitert ihre Netzabdeckung zukünftig durch satellitengestützte Direktkonnektivität. In Partnerschaft mit Starlink sollen Regionen versorgt werden, in denen der klassische Mobilfunkausbau etwa wegen Topografie oder Auflagen an Grenzen stößt. Der Start ist für 2028 in mehreren europäischen Landesgesellschaften geplant.

Satellite-to-Mobile ergänzt das Mobilfunknetz ab 2028

Der Direct-to-Device-Dienst nutzt laut Unternehmensangaben das MSS-Spektrum von Starlink. Kompatible Smartphones sollen sich bei fehlendem 5G oder LTE automatisch mit Satelliten verbinden und Daten, Sprache sowie Messaging übertragen können. Grundlage ist die V2-Satellitenkonstellation der nächsten Generation.

Kernpunkte des Vorhabens

Nach Angaben der Telekom soll die Integration die Netzstabilität erhöhen, insbesondere in Krisensituationen wie Naturkatastrophen oder Stromausfällen. In Deutschland liege die 5G-Flächenabdeckung bei nahezu 90 Prozent, LTE erreiche über 92 Prozent der Fläche.

Ich halte den Schritt für strategisch nachvollziehbar, da Satellitenfunk bestehende Netze sinnvoll ergänzen kann, auch wenn Details zur Gerätekompatibilität und Preisgestaltung noch offen sind.

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