Temu reagiert auf Vorwürfe der EU-Kommission

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Das Unternehmen Temu weist die vorläufigen Feststellungen der EU-Kommission im Verfahren nach der Foreign Subsidies Regulation zurück.

Temu hat auf eine Mitteilung der Europäischen Kommission zu deren Untersuchung nach der Foreign Subsidies Regulation reagiert. Hintergrund ist eine Inspektion an den Unternehmensräumen in Dublin im Dezember 2025. Das Unternehmen erklärte, den vorläufigen Feststellungen der Kommission nicht zuzustimmen.

Die EU-Kommission untersucht, ob Temu möglicherweise staatliche Unterstützung aus dem Ausland erhalten hat, die dem Unternehmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft. Bei einer Durchsuchung im Dezember 2025 wirft die Kommission Temu nun zusätzlich vor, nicht ausreichend mit den Ermittlern zusammengearbeitet und angeforderte Informationen sowie Unterlagen nicht vollständig bereitgestellt zu haben.

Nach Unternehmensangaben habe Temu während der Inspektion vollständig mit der Behörde kooperiert und alle angeforderten Informationen bereitgestellt. Das Unternehmen kündigte an, die Mitteilung der Kommission zu prüfen und formell darauf zu antworten. Zugleich äußerte Temu die Erwartung, dass die Behörde ihre Position erneut bewertet.

Temu weist Vorwurf ausländischer Subventionen zurück

Temu erklärte außerdem, keine ausländischen Subventionen erhalten zu haben, die den europäischen Binnenmarkt verzerren könnten. Laut Unternehmensangaben finanziert sich das Unternehmen aus eigenen operativen Einnahmen und sei daher nicht auf entsprechende Fördermittel angewiesen. Zudem bekräftigte Temu sein Bekenntnis zu fairem Wettbewerb.

Ich halte die Stellungnahme für einen erwartbaren Schritt im laufenden Verfahren. Aus meiner Sicht bleibt entscheidend, wie die Europäische Kommission die vorgebrachten Argumente bewertet und zu welchem Ergebnis die weitere Prüfung gelangt.

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