Tesla: Elon Musk vs Martin Tripp

Wer ist Martin Tripp? Ein Whistleblower mit fundierten Details über Missstände bei Tesla? Oder nur ein ehemaliger Mitarbeiter, der Geheimnisse geklaut hat?

Bei Tesla und Martin Tripp bahnt sich momentan ein Rechtsstreit an, der Elon Musk nicht gefallen dürfte. Auf der einen Seite steht eine Klage von Tesla, die Martin Tripp vorwerfen, dass er vertraute Daten geklaut und an Dritte verkauft hat. Außerdem soll er die Medien gezielt falsch informiert haben. Kurz: Er schadet dem Unternehmen.

Tripp geht nun auf der anderen Seite in die Offensive und positioniert sich mit Hilfe von Meissner Associates als Whistleblower. Es sind zwei Fälle: Einmal die Klage gegen Tripp, die sich zu einer Telenovela zwischen Musk und Tripp entwickelt, und nun steht auf einmal im Raum, dass Tesla die Kunden und Investoren gezielt täuscht.

Die Vorwürfe von Martin Tripp: Tesla verbaut gezielt Akkus mit Löchern, hunderte von Autos könnten derzeit von fehlerhaften Bauteilen betroffen sein. Außerdem soll Tesla gelogen haben, wenn es um die Zahl der produzierten Modelle des Model 3 geht, hier gibt es Abweichungen von bis zu 44 Prozent. Tesla soll auch systematisch „Schrott“ in den Autos verbaut haben, um am Ende die Quote erfüllen zu können.

Wer hat nun am Ende Recht? Versucht Tesla hier einen ehemaligen Mitarbeiter gezielt negativ in den Medien zu platzieren? Oder versucht Tripp mit diesem Schritt seinen Ruf in den Medien zu verbessern? Er sieht sich selbst als Whistleblower und will nun dafür kämpfen, dass sich auch andere Tesla-Mitarbeiter trauen vor die Öffentlichkeit zu treten. Tripp wurde in letzter Zeit oft (online und offline) bedroht.

Es bahnt sich eine Schlammschlacht auf zwei Ebenen an: Einmal die Klage von Tesla und dann noch die Vorwürfen von Tripp. Beide Fälle werden vor Gericht landen und dann werden wir vermutlich erfahren, welche Partei am Ende Recht hatte.

Quelle TechCrunch

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