VARTA-Batterien bleiben: Millionen für einen Neustart, Arbeitsplätze gesichert

VARTA (KI)

Der Batteriehersteller VARTA Consumer Batteries wird wieder eigenständig und sichert damit rund 990 Arbeitsplätze.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Herauslösung des wirtschaftlich erfolgreichen Geschäfts mit Haushaltsbatterien aus der insolventen VARTA AG Gruppe genehmigt. Die wichtigsten Kreditgeber übernehmen sämtliche Gesellschaftsanteile und stellen frisches Kapital in mehrstelliger Millionenhöhe bereit.

Für Kunden ändert sich zunächst nichts. Produktion, Lieferungen und bestehende Verträge laufen unverändert weiter. Auch Garantien und andere Kundenansprüche bleiben bestehen, heißt es vom Unternehmen.

VARTA Consumer Batteries plant Investitionen und neue Stellen

Mit der Neuaufstellung wird das Unternehmen finanziell von der bisherigen Konzernstruktur getrennt. Verpflichtungen aus der gemeinsamen Konzernfinanzierung entfallen weitgehend.

Die wichtigsten Eckpunkte der Neuaufstellung:

Das Unternehmen rechnet bis 2029 mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von drei bis vier Prozent. Dafür sollen insbesondere europäische Märkte, der Onlinehandel und das Direktkundengeschäft ausgebaut werden.

Zum Sortiment gehören neben klassischen Haushaltsbatterien auch Akkus, Knopfzellen, Hörgerätebatterien, Powerbanks und Ladegeräte. Die Haushaltsbatterien werden weiterhin in Deutschland hergestellt. Die Rohmaterialien stammen nach Unternehmensangaben nahezu vollständig aus der EU.

Die Trennung ist vor allem für die Beschäftigten ein wichtiger Schritt. Während andere Gesellschaften der VARTA-Gruppe weiterhin mit den Folgen der Insolvenz kämpfen, erhält das Consumer-Geschäft eine eigenständige Perspektive. Für Verbraucher bleibt die bekannte Batteriemarke damit ohne unmittelbare Veränderungen im Handel präsent.

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