Volkswagen startet mit Software wieder neu durch

Herbert Diess hatte eine große Vision für die Software im VW-Konzern, konnte das Team aber nicht mitnehmen und wollte vielleicht auch zu viel und zu schnell. Bei Volkswagen sind die Strukturen zu komplex und so scheiterte nicht nur die Idee eines Software-Unternehmens, was quasi das „Android für Autos“ entwickelt.

Das kommt heute von Google, wie Android eben auch, und wird sogar von den VW-Marken genutzt. Es war aber ein langer Weg dorthin und die Entwicklung schwierig, daher verzögerten sich viele Autos – und Herbert Diess musste gehen. Die Cariad, die Software-Sparte des alten VW-Chefs, existiert aber bis heute im Konzern.

Diese Woche eröffnete man in Berlin den Cariad Automotive Software Campus, wo in Zukunft das Wissen und die Entwicklung gebündelt werden. Hier arbeiten die Teams an der Software und KI für die Zukunft. Man sei „gescheitert“, aber das war „notwendig“, um mit diesem Schritt auch noch einmal ganz neu durchzustarten.

Das Motto lautet „From Code to Car“ und Volkswagen möchte so viel wie möglich intern entwickeln, daher nutzt man zwar Android als Basis in den Autos, aber nicht mit den Diensten von Google, es gibt einen eigenen Store für Apps. Oliver Blume, der Herbert Diess ablöste, setzt allerdings dennoch auf mehr Partnerschaften.


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  1. Christian 🔆

    VW kann es einfach nicht. Wie lange eiern die da schon mit der Software rum? Viel zu lange.

  2. faceofingo 🌀

    Wie gut, dass ich meinen Cupra Tavascan VZ (wenn er den mal kommt) nur für 3 Jahre geleast habe.

    Dieses Rumgeeiere erinnert mich an den Satz:

    Wir bauen auf und reißen nieder, immer wieder.

  3. Jan 🏅

    Klingt so, als würden wieder alle bisherigen Autos auf der Strecke bleiben und keine Updates mehr bekommen. Finde das als ehemaliger VAG Kunde so mies.

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